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Erkenntnis als Anpassung?

Eine Studie zur Evolutionären Erkenntnistheorie

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Die Verfasserin unterzieht die derzeit im deutschsprachigen Raum vorherrschende Variante der Evolutionären Erkenntnistheorie (Konrad Lorenz, Gerhard Vollmer, Rupert Riedl) einer detaillierten Kritik, die jedoch nicht auf die Zurückweisung einer Evolutionären Erkenntnistheorie als solcher zielt, sondern dem Entwurf einer von überzogenen Ansprüchen bereinigten Version dieser Theorie dienen soll. Indem die Autorin durch Begriffsanalysen und -explikationen die terminologische Unscharfe der Evolutionären Erkenntnistheorie behebt, konsequent von den bisher nicht ausgeschöpften theoretischen Mitteln und Deutungsmöglichkeiten der Evolutionstheorie Gebrauch macht, in ihrer Skizze der »kognitiven Kompetenz« des Menschen gegenüber dem Angeborenen die biologische Relevanz der Flexibilität menschlichen Erkennens in den Vordergrund stellt und die systematische Bedeutung von Piagets genetischer Epistemologie für die Evolutionäre Erkenntnistheorie demonstriert, gelingt ihr ein überzeugendes Plädoyer für die Möglichkeit einer gemäßigten Version dieser Theorie.

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Erkenntnis als Anpassung?, Eve-Marie Engels

Taal
Jaar van publicatie
1989
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(Hardcover)
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Titel
Erkenntnis als Anpassung?
Ondertitel
Eine Studie zur Evolutionären Erkenntnistheorie
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
1989
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
518
ISBN10
3518580027
ISBN13
9783518580028
Reeks
Aantekening
Die Verfasserin unterzieht die derzeit im deutschsprachigen Raum vorherrschende Variante der Evolutionären Erkenntnistheorie (Konrad Lorenz, Gerhard Vollmer, Rupert Riedl) einer detaillierten Kritik, die jedoch nicht auf die Zurückweisung einer Evolutionären Erkenntnistheorie als solcher zielt, sondern dem Entwurf einer von überzogenen Ansprüchen bereinigten Version dieser Theorie dienen soll. Indem die Autorin durch Begriffsanalysen und -explikationen die terminologische Unscharfe der Evolutionären Erkenntnistheorie behebt, konsequent von den bisher nicht ausgeschöpften theoretischen Mitteln und Deutungsmöglichkeiten der Evolutionstheorie Gebrauch macht, in ihrer Skizze der »kognitiven Kompetenz« des Menschen gegenüber dem Angeborenen die biologische Relevanz der Flexibilität menschlichen Erkennens in den Vordergrund stellt und die systematische Bedeutung von Piagets genetischer Epistemologie für die Evolutionäre Erkenntnistheorie demonstriert, gelingt ihr ein überzeugendes Plädoyer für die Möglichkeit einer gemäßigten Version dieser Theorie.