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Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung 11172

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Emmie Arbel, 1937 in Den Haag geboren, erlebt als Kind die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Mit nur acht Jahren endet der Krieg, doch ihre Kindheit ist von Verfolgung, Gewalt und dem Verlust vieler Angehöriger geprägt. Emmie überlebt die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen, während ihre Mutter an Hunger und den miserablen Bedingungen stirbt. Ihr Vater, zuvor an den Folgen der Zwangsarbeit in einem Außenlager von Buchenwald, und ihre Großeltern, die in Auschwitz ermordet wurden, fehlen ihr ebenfalls. Nach dem Krieg werden Emmie und ihre Brüder von einer holländisch-jüdischen Pflegefamilie aufgenommen, doch der sexuelle Missbrauch durch ihren Pflegevater fügt ihr weiteres Leid zu. Die Familie emigriert schließlich nach Israel in einen Kibbuz. Heute lebt Emmie in der Nähe von Haifa und reist regelmäßig nach Deutschland, um als Zeitzeugin über die Verbrechen der Nationalsozialisten und die entmenschlichenden Bedingungen in den Lagern zu berichten. Ihr Leben ist geprägt von Schmerz und traumatischen Erinnerungen, aber auch von Rebellion und der Kraft, sich eine Sprache über ihre Erlebnisse zu erarbeiten. Barbara Yelin schafft in ihrer Graphic Novel, basierend auf intensiven Gesprächen mit Emmie, einen wichtigen Zeitzeugenbericht, der persönliche Erinnerungen an die Brutalität des Nationalsozialismus bewahrt und Reflexionen über das Verdrängen und Wiederfinden einschneidender Erinnerungen bietet.

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Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung 11172, Barbara Yelin, Charlotte Schallié, Alexander Korb

Taal
Jaar van publicatie
2024
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 5,49

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Titel
Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung 11172
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2024
Formaat
Paperback
ISBN10
3742511726
ISBN13
9783742511720
Reeks
Tags
Aantekening
Emmie Arbel, 1937 in Den Haag geboren, erlebt als Kind die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Mit nur acht Jahren endet der Krieg, doch ihre Kindheit ist von Verfolgung, Gewalt und dem Verlust vieler Angehöriger geprägt. Emmie überlebt die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen, während ihre Mutter an Hunger und den miserablen Bedingungen stirbt. Ihr Vater, zuvor an den Folgen der Zwangsarbeit in einem Außenlager von Buchenwald, und ihre Großeltern, die in Auschwitz ermordet wurden, fehlen ihr ebenfalls. Nach dem Krieg werden Emmie und ihre Brüder von einer holländisch-jüdischen Pflegefamilie aufgenommen, doch der sexuelle Missbrauch durch ihren Pflegevater fügt ihr weiteres Leid zu. Die Familie emigriert schließlich nach Israel in einen Kibbuz. Heute lebt Emmie in der Nähe von Haifa und reist regelmäßig nach Deutschland, um als Zeitzeugin über die Verbrechen der Nationalsozialisten und die entmenschlichenden Bedingungen in den Lagern zu berichten. Ihr Leben ist geprägt von Schmerz und traumatischen Erinnerungen, aber auch von Rebellion und der Kraft, sich eine Sprache über ihre Erlebnisse zu erarbeiten. Barbara Yelin schafft in ihrer Graphic Novel, basierend auf intensiven Gesprächen mit Emmie, einen wichtigen Zeitzeugenbericht, der persönliche Erinnerungen an die Brutalität des Nationalsozialismus bewahrt und Reflexionen über das Verdrängen und Wiederfinden einschneidender Erinnerungen bietet.