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Ich bin zum Schweigen verdammt

Tagebücher und Briefe

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Michail Bulgakow, dessen literarischer Name unvergessen bleibt, führte zu Lebzeiten einen ständigen Kampf gegen staatliche Zensur. Sein bekanntestes Werk, der epochale Roman „Meister und Margarita“, wurde erst posthum als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts anerkannt. 1926 wurden seine Tagebücher von den Behörden beschlagnahmt, was ihn dazu brachte, seine Gedanken in Briefen an Freunde, Familie und prominente Persönlichkeiten wie Stalin und Maxim Gorki zu formulieren. In einem seiner Einträge reflektierte er über seine Schwermut und den Verlust der Vergangenheit, während er gleichzeitig Momente der Kraft und Zuversicht erlebte. Trotz der bedrückenden Umstände, in denen er lebte, fühlte er sich als Schriftsteller überlegen, kämpfte jedoch gegen die lähmende Realität. Seine Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, meisterhaft von Thomas und Renate Reschke übersetzt, dokumentieren eindrucksvoll seinen verzweifelten Kampf gegen die Zensur, seine gescheiterten Fluchtversuche aus der UdSSR sowie die materielle Not und Krankheit, die zu seinem frühen Tod führten. In einem seiner verzweifelten Ausrufe stellte er fest: „Alles ist verboten, ich bin ruiniert, ich werde gehetzt, ich bin völlig einsam.“

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Ich bin zum Schweigen verdammt, Mikhail A. Bulgakov

Taal
Jaar van publicatie
2015
Bindwijze
(Hardcover)
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Titel
Ich bin zum Schweigen verdammt
Ondertitel
Tagebücher und Briefe
Taal
Duits
Uitgever
Luchterhand
Jaar van publicatie
2015
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
352
ISBN10
3630874665
ISBN13
9783630874661
Reeks
Aantekening
Michail Bulgakow, dessen literarischer Name unvergessen bleibt, führte zu Lebzeiten einen ständigen Kampf gegen staatliche Zensur. Sein bekanntestes Werk, der epochale Roman „Meister und Margarita“, wurde erst posthum als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts anerkannt. 1926 wurden seine Tagebücher von den Behörden beschlagnahmt, was ihn dazu brachte, seine Gedanken in Briefen an Freunde, Familie und prominente Persönlichkeiten wie Stalin und Maxim Gorki zu formulieren. In einem seiner Einträge reflektierte er über seine Schwermut und den Verlust der Vergangenheit, während er gleichzeitig Momente der Kraft und Zuversicht erlebte. Trotz der bedrückenden Umstände, in denen er lebte, fühlte er sich als Schriftsteller überlegen, kämpfte jedoch gegen die lähmende Realität. Seine Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, meisterhaft von Thomas und Renate Reschke übersetzt, dokumentieren eindrucksvoll seinen verzweifelten Kampf gegen die Zensur, seine gescheiterten Fluchtversuche aus der UdSSR sowie die materielle Not und Krankheit, die zu seinem frühen Tod führten. In einem seiner verzweifelten Ausrufe stellte er fest: „Alles ist verboten, ich bin ruiniert, ich werde gehetzt, ich bin völlig einsam.“