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Königin der Nacht

Ein kurzes Buch über meine Mutter

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Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst recht. Die Mutter von Lukas Bärfuss war eine Frau ohne Bildung und ohne Perspektiven, dafür mit einem unstillbaren Freiheitsverlangen. Das Kind sah sie als Fessel, sie hatte sich dies Leben nicht ausgesucht. Eine Rabenmutter, so nannte sie sich selbst; ihr Sohn landete auf der Straße. Sie hatte nur die Waffe der Ohnmächtigen, das böse Maul. Und im Alter blieb ihr kein anderer Ausweg als die Armutsmigration in die Dominikanische Republik, aus einem der wohlhabendsten Länder der Welt, in dem der Lebensabend unerschwinglich für sie war. Der Sohn musste sich früh in der Kunst üben, seine Mutter zu überleben. Heute stellt er, schreibend sich erinnernd, die Frage, wo in einem elenden Leben die persönliche Verantwortung aufhört und die einer ganzen Gesellschaft beginnt.

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Königin der Nacht, Lukas Bärfuss

Taal
Jaar van publicatie
2026
Bindwijze
(Hardcover),
Staat van het boek
Zeer goed
Prijs
€ 19,49

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Titel
Königin der Nacht
Ondertitel
Ein kurzes Buch über meine Mutter
Taal
Duits
Uitgever
Rowohlt
Jaar van publicatie
2026
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
144
ISBN10
3498003216
ISBN13
9783498003210
Reeks
Aantekening
Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst recht. Die Mutter von Lukas Bärfuss war eine Frau ohne Bildung und ohne Perspektiven, dafür mit einem unstillbaren Freiheitsverlangen. Das Kind sah sie als Fessel, sie hatte sich dies Leben nicht ausgesucht. Eine Rabenmutter, so nannte sie sich selbst; ihr Sohn landete auf der Straße. Sie hatte nur die Waffe der Ohnmächtigen, das böse Maul. Und im Alter blieb ihr kein anderer Ausweg als die Armutsmigration in die Dominikanische Republik, aus einem der wohlhabendsten Länder der Welt, in dem der Lebensabend unerschwinglich für sie war. Der Sohn musste sich früh in der Kunst üben, seine Mutter zu überleben. Heute stellt er, schreibend sich erinnernd, die Frage, wo in einem elenden Leben die persönliche Verantwortung aufhört und die einer ganzen Gesellschaft beginnt.