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Kritische Wissenschaften - 2: Zwischen Pommesbude und Muskelbank

Die mediale Inszenierung der „Unterschicht“

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Das RTL-Nachmittagsprogramm steht im Ruf, lediglich „Unterschichtenfernsehen“ abzusondern. Und doch erreicht der Privatsender mit seinen billig produzierten Formaten ein Millionenpublikum. Besonders quotenträchtig ist seit Jahren die Sendung „Familien im Brennpunkt“. Hier werden frei erfundene Geschichten erzählt, die wie aus dem Leben gegriffen wirken sollen. Laiendarsteller spielen simpel gestrickte Stories, die diskriminierende Bilder der „Unterschicht“ zeichnen und Klischees über die schwächsten Glieder der Gesellschaft als Realität erscheinen lassen. Britta Steinwachs beleuchtet anhand von zwei „Familien im Brennpunkt“-Folgen, in welcher Weise darin Menschen aus der „Unterschicht“ vor allem im Hinblick auf ihre körperliche Sphäre dargestellt werden und zeigt, wie hier ein scheinbar unpolitisches Unterhaltungsformat die strukturelle Verachtung der Armen (re-)produziert. Ihr Buch steht mit seiner aufklärerischen Prämisse in der Tradition klassischer Ideologiekritik und hilft zu verstehen, wie die negative Zuschreibung „Unterschicht“ strategisch inszeniert wird. Die Autorin: Britta Steinwachs, Jahrgang 1987, ist Soziologin und lebt in Berlin. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die ideologiekritische Auseinandersetzung mit popkulturellen Phänomenen. Zuletzt erschien in der edition assemblage von ihr und Christian Baron „Faul, Frech, Dreist. Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser*innen“.

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Kritische Wissenschaften - 2: Zwischen Pommesbude und Muskelbank, Britta Steinwachs

Taal
Jaar van publicatie
2015
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 4,80

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Titel
Kritische Wissenschaften - 2: Zwischen Pommesbude und Muskelbank
Ondertitel
Die mediale Inszenierung der „Unterschicht“
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2015
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
160
ISBN10
3942885913
ISBN13
9783942885911
Reeks
Aantekening
Das RTL-Nachmittagsprogramm steht im Ruf, lediglich „Unterschichtenfernsehen“ abzusondern. Und doch erreicht der Privatsender mit seinen billig produzierten Formaten ein Millionenpublikum. Besonders quotenträchtig ist seit Jahren die Sendung „Familien im Brennpunkt“. Hier werden frei erfundene Geschichten erzählt, die wie aus dem Leben gegriffen wirken sollen. Laiendarsteller spielen simpel gestrickte Stories, die diskriminierende Bilder der „Unterschicht“ zeichnen und Klischees über die schwächsten Glieder der Gesellschaft als Realität erscheinen lassen. Britta Steinwachs beleuchtet anhand von zwei „Familien im Brennpunkt“-Folgen, in welcher Weise darin Menschen aus der „Unterschicht“ vor allem im Hinblick auf ihre körperliche Sphäre dargestellt werden und zeigt, wie hier ein scheinbar unpolitisches Unterhaltungsformat die strukturelle Verachtung der Armen (re-)produziert. Ihr Buch steht mit seiner aufklärerischen Prämisse in der Tradition klassischer Ideologiekritik und hilft zu verstehen, wie die negative Zuschreibung „Unterschicht“ strategisch inszeniert wird. Die Autorin: Britta Steinwachs, Jahrgang 1987, ist Soziologin und lebt in Berlin. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die ideologiekritische Auseinandersetzung mit popkulturellen Phänomenen. Zuletzt erschien in der edition assemblage von ihr und Christian Baron „Faul, Frech, Dreist. Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser*innen“.