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Kapital und Wohnungsbau in Berlin 1924 bis 1940

die öffentliche Förderung in der Weimarer Republik und im NS-Staat

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Die vorliegende Studie behandelt den sozialen Wohnungsbau des frühen 20. Jahrhunderts, den wir heute aus einer beträchtlichen zeitlichen Distanz betrachten, getrennt durch einschneidende Zäsuren und tief greifende Veränderungen der sozialen und politischen Verhältnisse. Mit dem Übergang ins 21. Jahrhundert werden gerade in Berlin die politischen Rahmenbedingungen zur Sicherung des „Wohnens für alle“ neu bewertet und gestaltet, und der Blick richtet sich nach vorn. Diese Epochen sind aber nur unter dem Gesichtspunkt der sozialpolitischen Ereignisgeschichte vergangen; die Wohnanlagen und Großsiedlungen der Weimarer Republik gelten dagegen noch heute als Zeugnisse der sozialen Errungenschaften ihrer Entstehungszeit, einer Periode entschiedenen Reformwillens unter schwierigen Umständen. Doch es gibt noch eine andere, institutionelle Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart: Eine ganze der Reihe – ehemals – gemeinnützigen Gesellschaften, die einen großen Teil dieses sozialen Wohnungsbaues getragen haben, bestehen noch, wenn zum Teil auch in veränderter Form. In den Anfängen der Weimarer Republik errichteten sie bis zu 75 Prozent der Wohnungsbauten in Berlin, in den Jahren 1926 bis 1929, also der Hochphase des Wohnungsbaues in der Weimarer Republik, immerhin 62 Prozent.

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Kapital und Wohnungsbau in Berlin 1924 bis 1940, Rudolf Baade

Taal
Jaar van publicatie
2004
Bindwijze
(Paperback)
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Titel
Kapital und Wohnungsbau in Berlin 1924 bis 1940
Ondertitel
die öffentliche Förderung in der Weimarer Republik und im NS-Staat
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2004
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
377
ISBN10
3830501676
ISBN13
9783830501671
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Aantekening
Die vorliegende Studie behandelt den sozialen Wohnungsbau des frühen 20. Jahrhunderts, den wir heute aus einer beträchtlichen zeitlichen Distanz betrachten, getrennt durch einschneidende Zäsuren und tief greifende Veränderungen der sozialen und politischen Verhältnisse. Mit dem Übergang ins 21. Jahrhundert werden gerade in Berlin die politischen Rahmenbedingungen zur Sicherung des „Wohnens für alle“ neu bewertet und gestaltet, und der Blick richtet sich nach vorn. Diese Epochen sind aber nur unter dem Gesichtspunkt der sozialpolitischen Ereignisgeschichte vergangen; die Wohnanlagen und Großsiedlungen der Weimarer Republik gelten dagegen noch heute als Zeugnisse der sozialen Errungenschaften ihrer Entstehungszeit, einer Periode entschiedenen Reformwillens unter schwierigen Umständen. Doch es gibt noch eine andere, institutionelle Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart: Eine ganze der Reihe – ehemals – gemeinnützigen Gesellschaften, die einen großen Teil dieses sozialen Wohnungsbaues getragen haben, bestehen noch, wenn zum Teil auch in veränderter Form. In den Anfängen der Weimarer Republik errichteten sie bis zu 75 Prozent der Wohnungsbauten in Berlin, in den Jahren 1926 bis 1929, also der Hochphase des Wohnungsbaues in der Weimarer Republik, immerhin 62 Prozent.