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Im ersten Band beschäftigt sich Tocqueville insbesondere mit der Soziologie des US-amerikanischen Staats. Er analysiert nicht nur die Struktur des Bundesstaats, sondern auch den Aufbau der Einzelstaaten, die er als Ergebnis ihrer ethnisch-geografischen und historischen Voraussetzungen beschreibt. Er setzt sich mit der Allgewalt der Mehrheit in der US-amerikanischen Demokratie auseinander, die er als die grösste Gefahr für das Staatswesen betrachtet. In diesem Zusammenhang hebt er u. a. die Bedeutung des unabhängigen Rechtswesens hervor. Mit dem 1840 publizierten zweiten Band beabsichtigt Tocqueville, allgemeine Züge demokratischer Gesellschaften zu zeichnen, von denen bis dahin noch kein vollständiges Modell existierte. Er versucht, zur universellen Problematik einer demokratischen Weltordnung vorzudringen, wobei ihm die Demokratie in den USA lediglich als Folie dient. Dabei analysiert er Probleme, die auch in der Gegenwart nicht an Aktualität verloren haben, wie z. B. das Spannungsverhältnis zwischen den Prinzipien Gleichheit und Freiheit.
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Über die Demokratie in Amerika, Alexis de Tocqueville
- Taal
- Jaar van publicatie
- 1984
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- (Paperback)
Betaalmethoden
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- Taal
- Duits
- Auteurs
- Alexis de Tocqueville
- Uitgever
- Deutscher Taschenbuch-Verlag
- Jaar van publicatie
- 1984
- Formaat
- Paperback
- Aantal pagina's
- 932
- ISBN10
- 3423021357
- ISBN13
- 9783423021357
- Reeks
- Antropos
- Tags
- Non-fictie, Sociale Wetenschappen, Esoterie & Religie, Politicologie & Politiek, Filosofisch thema, Religieuze onderwerpen, Religie, Politiek, Verenigde Staten, Sociologie, 19e Eeuw, Geschiedenis van de VS, Franse literatuur, Amerika, 18e Eeuw, Vrijheid, Democratie, Politieke filosofie, Staat, Westerse Beschaving, Geschiedenis van de sociologie
- Eerste editie
- 1835
- Oorspronkelijke titel
- De la démocratie en Amérique
- Beoordeling
- 4,05 van 5
- Aantekening
- Im ersten Band beschäftigt sich Tocqueville insbesondere mit der Soziologie des US-amerikanischen Staats. Er analysiert nicht nur die Struktur des Bundesstaats, sondern auch den Aufbau der Einzelstaaten, die er als Ergebnis ihrer ethnisch-geografischen und historischen Voraussetzungen beschreibt. Er setzt sich mit der Allgewalt der Mehrheit in der US-amerikanischen Demokratie auseinander, die er als die grösste Gefahr für das Staatswesen betrachtet. In diesem Zusammenhang hebt er u. a. die Bedeutung des unabhängigen Rechtswesens hervor. Mit dem 1840 publizierten zweiten Band beabsichtigt Tocqueville, allgemeine Züge demokratischer Gesellschaften zu zeichnen, von denen bis dahin noch kein vollständiges Modell existierte. Er versucht, zur universellen Problematik einer demokratischen Weltordnung vorzudringen, wobei ihm die Demokratie in den USA lediglich als Folie dient. Dabei analysiert er Probleme, die auch in der Gegenwart nicht an Aktualität verloren haben, wie z. B. das Spannungsverhältnis zwischen den Prinzipien Gleichheit und Freiheit.








