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Wallensteins Rache an Bayern, der Schwedenschreck

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Kriegstagebuch des Prälaten Veit Höser. Ein Augenzeuge – der Abt Veit Hoeser – berichtet von einem dramatischen Kapitel bayerischer Geschichte. Für Jahrhunderte wurde und blieb der 30jährige Krieg im Volksbewußtsein der Inbegriff aller Schrecken des Krieges überhaupt. Dass wir in Ostbayern die erschütterndste aller Schwedenchroniken und eine absolut zuverlässige Darstellung dieser grausamsten Epoche, die unsere Heimat je erlebt hat, besitzen, verdanken wir dem von den Schweden verfolgten, mit Hunden und Treibjagden verfolgten Prälaten Veit Höser, des Klosters Oberaltaich. Ihm selbst hatten die Feinde geschworen, keine Ruhe zu geben, bis sie nicht seine „Aufspießung aufführen“ könnten, nachdem sie vergebens ein hohes Kopfgeld ausgelobt hatten. Gerade durch seine Flucht lernte er das Elend, die Angst der aus ihren Dörfern und Häusern gewaltsam vertriebenen Menschen kennen, die sich wie er in Schlupfwinkeln im Walde versteckten - es war zudem ein sehr kalter Winter. Die Spuren im Schnee verrieten die Ärmsten genau so wie bei Tag der Rauch und bei Nacht der Feuerschein, wenn sie sich wärmen wollten. Nicht bloß Geistliche und Adelige, nein, auch der ärmste Teufel wurde gefoltert mit dem Schwedentrunk, den Daumenschrauben, dem „Raiteln“ (Kopfzwinge) usw., wenn er keine Schätze herausrücken oder verraten konnte.

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Wallensteins Rache an Bayern, der Schwedenschreck, Rupert Sigl

Taal
Jaar van publicatie
1984
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(Hardcover)
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Titel
Wallensteins Rache an Bayern, der Schwedenschreck
Taal
Duits
Uitgever
Morsak
Jaar van publicatie
1984
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
235
ISBN10
3875532341
ISBN13
9783875532340
Reeks
Aantekening
Kriegstagebuch des Prälaten Veit Höser. Ein Augenzeuge – der Abt Veit Hoeser – berichtet von einem dramatischen Kapitel bayerischer Geschichte. Für Jahrhunderte wurde und blieb der 30jährige Krieg im Volksbewußtsein der Inbegriff aller Schrecken des Krieges überhaupt. Dass wir in Ostbayern die erschütterndste aller Schwedenchroniken und eine absolut zuverlässige Darstellung dieser grausamsten Epoche, die unsere Heimat je erlebt hat, besitzen, verdanken wir dem von den Schweden verfolgten, mit Hunden und Treibjagden verfolgten Prälaten Veit Höser, des Klosters Oberaltaich. Ihm selbst hatten die Feinde geschworen, keine Ruhe zu geben, bis sie nicht seine „Aufspießung aufführen“ könnten, nachdem sie vergebens ein hohes Kopfgeld ausgelobt hatten. Gerade durch seine Flucht lernte er das Elend, die Angst der aus ihren Dörfern und Häusern gewaltsam vertriebenen Menschen kennen, die sich wie er in Schlupfwinkeln im Walde versteckten - es war zudem ein sehr kalter Winter. Die Spuren im Schnee verrieten die Ärmsten genau so wie bei Tag der Rauch und bei Nacht der Feuerschein, wenn sie sich wärmen wollten. Nicht bloß Geistliche und Adelige, nein, auch der ärmste Teufel wurde gefoltert mit dem Schwedentrunk, den Daumenschrauben, dem „Raiteln“ (Kopfzwinge) usw., wenn er keine Schätze herausrücken oder verraten konnte.