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Gestern ist Nirgendwo

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Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen - hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber in poetisch-melancholischen Bildern den mediterranen Süden und später menschenleere Städte in den USA. Das Rote Haus Meersburg zeigt anlässlich des 100. Geburtstags von André Ficus eine Retrospektive, in der seine Kunst erstmals mit seiner Biografie verknüpft wird. Der überraschende Fund eines Briefwechsels, den Ficus mit einem Freund über 50 Jahre hinweg geführt hatte, gibt Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Malers. Die Briefe belegen, wie sehr sich der als intellektuell und weltläufig bekannte Künstler innerlich von der Welt zurückzog. Stets war er auf der Flucht in ein Land der Erinnerung, das er aber nicht finden konnte: Gestern ist nirgendwo.

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Gestern ist Nirgendwo, Andre Ficus

Taal
Jaar van publicatie
2019
Bindwijze
(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 37,99

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Titel
Gestern ist Nirgendwo
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2019
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
207
ISBN10
3945396131
ISBN13
9783945396131
Reeks
Aantekening
Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen - hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber in poetisch-melancholischen Bildern den mediterranen Süden und später menschenleere Städte in den USA. Das Rote Haus Meersburg zeigt anlässlich des 100. Geburtstags von André Ficus eine Retrospektive, in der seine Kunst erstmals mit seiner Biografie verknüpft wird. Der überraschende Fund eines Briefwechsels, den Ficus mit einem Freund über 50 Jahre hinweg geführt hatte, gibt Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Malers. Die Briefe belegen, wie sehr sich der als intellektuell und weltläufig bekannte Künstler innerlich von der Welt zurückzog. Stets war er auf der Flucht in ein Land der Erinnerung, das er aber nicht finden konnte: Gestern ist nirgendwo.