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Die Photographie ist ein Bild ohne Code – obwohl Codes selbstverständliche ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: eine Pfeife ist hier stets eine Pfeife. Deshalb macht der Semiotiker Roland Barthes zum Leitfaden seines letzten Buchs (erschienen 1980) nicht mehr die Wissenschaft der Zeichen, sondern die Faszination, die bestimmte Photos auf ihn ausübten. Was ist das für eine Anziehungskraft, »die etwas in mir zum Klingeln bringt«? »Das Charakteristische der sogenannten fortgeschrittenen Gesellschaften ist dies: sie konsumieren heute Bilder und nicht mehr, wie die früheren Gesellschaften, Glaubensinhalte; sie sind daher liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch ›falscher‹ (weniger ›authentisch‹) –«
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Die helle Kammer, Roland Barthes
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2009
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- Titel
- Die helle Kammer
- Ondertitel
- Bemerkung zur Photographie
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Roland Barthes
- Uitgever
- Suhrkamp
- Jaar van publicatie
- 2009
- Aantal pagina's
- 137
- ISBN10
- 3518224484
- ISBN13
- 9783518224489
- Reeks
- Tags
- Non-fictie, Kunst / Cultuur, Sociale Wetenschappen, Historisch thema, Geschiedenis, Waargebeurde verhalen, Filosofisch thema, Over literatuur, Kunst, Filosofie, Fotograferen, Frankrijk, Opiniejournalistiek & Essays, Geschiedenis en theorie van de kunst, Wetenschappelijke Theorien, Fotografie, Culturele Geschiedenis, Overpeinzingen en Reflecties, Kunsttheorie, Semiotiek, Filosofie van de cultuur
- Eerste editie
- 1980
- Oorspronkelijke titel
- La Chambre claire
- Beoordeling
- 3,95 van 5
- Aantekening
- Die Photographie ist ein Bild ohne Code – obwohl Codes selbstverständliche ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: eine Pfeife ist hier stets eine Pfeife. Deshalb macht der Semiotiker Roland Barthes zum Leitfaden seines letzten Buchs (erschienen 1980) nicht mehr die Wissenschaft der Zeichen, sondern die Faszination, die bestimmte Photos auf ihn ausübten. Was ist das für eine Anziehungskraft, »die etwas in mir zum Klingeln bringt«? »Das Charakteristische der sogenannten fortgeschrittenen Gesellschaften ist dies: sie konsumieren heute Bilder und nicht mehr, wie die früheren Gesellschaften, Glaubensinhalte; sie sind daher liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch ›falscher‹ (weniger ›authentisch‹) –«





