Sardinien Ende des 19. Jahrhunderts: In einem abgelegenen Dorf in den Bergen glauben alle an das Gleichgewicht der Seelen. Nicht nur der Pfarrer Don Càvili weiß: Wenn ein Kind geboren wird, muß dafür jemand gehen. Die schwangere Piccosa verheißt daher nicht nur neues Leben. Daß es die reiche, verbitterte Donna Milena trifft, scheint nur gerecht. Aus Neid wollte sie den letzten Willen ihres Mannes verhindern, der die schöne Graziana mit seinem gesamten Vermögen bedachte. Doch der Tod folgt seinen eigenen Gesetzen, und so macht sich der berühmte Einbalsamierer Efisio Marini daran, Donna Milenas Leiche zu öffnen.
Efisio Marini Reeks
Deze serie neemt lezers mee naar Sardinië in het late 19e-eeuwse land, doordrenkt van folklore en overschaduwd door duistere geheimen. Verken het leven van de bewoners van afgelegen dorpen waar armoede botst met rijkdom en oude tradities verweven zijn met een diepgeworteld geloof in het bovennatuurlijke. Elke aflevering duikt diep in complexe relaties en de onvermijdelijke gevolgen van menselijk verlangen, afgunst en het streven naar gerechtigheid, wat vaak leidt tot verrassende en tragische uitkomsten.



Aanbevolen leesvolgorde
Das Geheimnis der Nonna Michela
- 237bladzijden
- 9 uur lezen
Keine leichte Aufgabe erwartet den Einbalsamierer Efisio Marini, als er den Leichnam des ermordeten Anwalts Giovanni Làconi für die Ewigkeit herrichten soll, denn der Körper wurde von seinem Mörder grausam verstümmelt. Doch bringt die Untersuchung des Herzens Überraschendes zutage: Nicht die Hand eines Menschen, sondern die Angst war es, die zu Làconis Tod führte – die Angst, die die ganze Stadt in Atem hält und die Marini ahnen läßt, daß es nicht bei diesem einen Opfer bleiben wird. 'Mit viel Ironie und Poesie erzählt Todde eine Geschichte voller sommerlicher Hitze und Trägheit. Geschwängert vom schweren Rauch des Opiums findet sich der Leser im archaischen Cagliari des neunzehnten Jahrhunderts wieder.' Partout
Sardinien, 1854: Hitze und Staub liegen schwer auf der Insel. Hunger und Malaria bedrohen vor allem die armen Einwohner der Hauptstadt Cagliari. Nur einer von ihnen kann sein Glück nicht fassen, hat er doch in einem Fisch, den er verspeiste, einen wertvollen Ring gefunden. Doch dauert die Freude nicht lange an, denn wenig später ist der arme Tàtano tot und der Ring verschwunden. Noch ahnt niemand, daß dies erst der Beginn des Grauens ist, das Sardinien heimsucht. Einzig der junge Efisio Marini wagt es, düstere Spuren zu ergründen, und stört dabei die, die Schlimmes zu verbergen haben. 'Geschichte und Wind, Sonne und Verbrechen, Poesie und Archaik: Das ist die Welt von Giorgio Todde ein Sardinien, gehauen aus der Zuneigung eines epischen und musikalischen Erzählers.' La Stampa