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Jurij Rytchėu

    8 maart 1930 – 14 mei 2008

    Yuri Rytkheu wordt erkend als de vader van de Tsjoektsjische literatuur. Door zowel in zijn moedertaal als in het Russisch te schrijven, overbrugde hij zijn culturele erfgoed met een bredere literaire wereld. Zijn werk droeg de last om de verhalen van zijn volk te verwoorden, en zijn unieke stem geeft de rijkdom en complexiteit van inheemse tradities weer.

    Jurij Rytchėu
    Alphabet meines Lebens
    Traum im Polarnebel
    Der letzte Schamane
    Im Spiegel des Vergessens
    Reader's Digest Auswahlbiicher
    Als de walvissen vertrekken
    • Nau is de oermoeder van de mens. Uit liefde voor haar neemt de walvis Reu een menselijke gedaante aan. Nau waakt over de mensheid en lijkt onsterfelijk. Tot een door machtswellust gedreven man een walvis doodt, en daarmee de eenheid tussen mens en natuur verbreekt.

      Als de walvissen vertrekken
    • Georgi Nesmanow, der bescheidene pensionierte Redakteur einer sowjetischen Provinzzeitung, möchte die Biographie eines Zeitgenossen, des tschuktschischen Nationaldichters Juri Gemo, recherchien. Obwohl er dessen Leben und Werk zu kennen glaubt, findet er jedoch keine einzige Spur. Niemand erinnert sich an Gemo, nirgendwo sind seine Bücher zu finden. Und so wie Nesmanow ständig über Gemos Schicksal grübelt, so spukt Gemo ein Redakteur Nesmanow im Kopf herum. Die beiden nähern sich einander auf verschlungenen Pfaden - ein hinreißend ironisches Vexierspiel vor dem historischen Hintergrund der sich wandelnden Sowjetunion.

      Im Spiegel des Vergessens
    • »Meine Ahnentafel gleicht dem Tundragewächs Junëu - der Goldenen Wurzel, die fest in der Muttererde verankert ist. Sie sitzt nicht tief, denn der ewige Frost macht den Boden hart. Aber kein Sturm kann sie ausreißen, keine Kälte ihre Wurzeln abtöten. Genauso stelle ich mir meine Wurzeln vor, die ich in diesem Buch bis zu den frühsten Ursprüngen zu ergründen suche.«

      Der letzte Schamane
    • Traum im Polarnebel

      • 369bladzijden
      • 13 uur lezen
      4,2(60)Tarief

      Nach einem Unfall wird der Kanadier MacLennan auf einem Hundeschlitten durch die eisige Tundra, im äußersten sibirischen Norden, zu einer rettenden Schamanin gebracht. Bei seiner Rückkehr zur Küste ist sein Schiff längst in See gestochen. Er muss als einziger Weißer unter dem Volk der Tschuktschen überwintern. Aus einem Winter wird ein ganzes Leben.

      Traum im Polarnebel
    • Alphabet meines Lebens

      Mit Bildern aus Juri Rytchëus Familienalbum. Autobiografische Erzählung

      3,7(3)Tarief

      Geboren in einer traditionellen Fellhütte am Polarkreis, geht er seinen Weg und bewahrt sich immer den wachen, heiteren, ironischen Blick auf die seltsamen Gebräuche der »zivilisierten« Welt. Noch nie hat Juri Rytchëu so persönlich, verschmitzt und anrührend von dem erzählt, was ihm, dem Tschuktschen aus dem äußersten Winkel Asiens, auf seiner Lebensreise widerfuhr. Hunderttausende von Leserinnen und Lesern kennen die Romane von Juri Rytchëu und haben den Autor, der 2010 seinen 80. Geburtstag feiern würde, auf seinen zahlreichen Lesungen erlebt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2008 hat er diesen Rückblick auf sein Leben abgeschlossen.

      Alphabet meines Lebens
    • Als das Tschuktschenmädchen Unna ins Internat geschickt wird, findet sie bald Gefallen an der Zivilisation: Das städtische Leben, die Sauberkeit, aber vor allem der Schulausflug in den Süden, wecken in ihr den Wunsch nach einem anderen Leben. Sogar ihren Vater, der oft vor Alkohol und Sehnsucht nach seiner Tochter trunkenen ist, stößt sie von sich. Sie rebelliert gegen die eigene Herkunft. Beinah gelingt es ihr, auf der Leiter ihrer politischen Karriere ganz nach oben zu gelangen. Zu spät begreift sie, welche Opfer man von ihr dafür verlangt.  Zum ersten Mal erzählt Rytchëu von einer Tschuktschin, die sich fern von ihrer Heimat mit der Zivilisation arrangieren muss. In welchen Zwiespalt dieses Leben zwischen Anpassung und Ablehnung führen kann, erfährt Unna am eigenen Leib.

      Unna
    • 3,8(9)Tarief

      Der Kanadier John MacLennan hat sich für ein Leben bei den Tschuktschen entschieden. Eine Schamanin hat ihm nach einem Unfall das Leben gerettet, seither hat er diese uralte Kultur kennen- und lieben gelernt. Aber die »Zivilisation«, die er hinter sich gelassen hat, um eine erfüllte Zukunft bei den Tschuktschen zu finden, holt ihn ganz unerwartet wieder ein: Der äußerste Osten Sibiriens wird von den Umwälzungen der Russischen Revolution erfasst. John McLennan gerät in den Strudel der Weltgeschichte, sein Lebensglück steht auf dem Spiel. In der Sowjetunion konnte »Polarfeuer« nur zensiert erscheinen. Für die deutsche Übersetzung hat Juri Rytchëu nun die ursprüngliche Fassung wieder hergestellt.

      Polarfeuer
    • Der Mondhund

      Erzählung

      3,8(10)Tarief

      Wenn es einem Polarhund gelingt, bei Vollmond auf dem Tonstrahl seines Heulens in den Himmel zu fliegen und ein Stück vom Mond abzubeißen, sind ihm fortan magische Fähigkeiten geschenkt. Der junge Rüde Monder hat es geschafft und ist damit einer der wenigen, der alle Tiere verstehen und ihre Gestalt annehmen kann. Voller Neugier und Lebenslust macht er sich auf, die Welt zu erkunden. Soll er bei den Robben bleiben und Fische jagen? Sich den Raben, den uralten Erschaffern der Welt, unterordnen? Mit den Mücken über die sommerliche Tundra schwärmen? In keiner Tiergestalt wird er wirklich glücklich, bis er den Menschen begegnet und ihrer Welt voller Gefahren und Verlockungen.

      Der Mondhund
    • Dicht am Polarstern glitzern im Sternbild der Trauer jene Sterne, die aus den Seelen der Toten hervorgegangen sind. Dort sieht der Schamane Analko auch seinen Sohn Atun, der ein Opfer der Umwälzungen geworden ist, die über die Bewohner der Wrangel-Insel hereingebrochen sind. Den Stoff zu diesem Roman schöpfte Juri Rytchëu aus zwei Quellen: den Erzählungen seiner Stammesgenossen und aus den Akten eines damals aufsehenerregenden Moskauer Prozesses. 1934 schlägt eine sowjetische Forschergruppe auf der Wrangel-Insel ihr Lager auf. Die Insel am Polarkreis wird zum Schauplatz des unheilvollen Zusammenpralls zweier Kulturen. Beim jungen Atun endet die Zerreißprobe zwischen den materiellen Verlockungen der eingebrochenen »Zivilisation« und dem traditionellen Leben und magischen Denken tödlich.

      Unter dem Sternbild der Trauer