Farah moves into Liberty House at the tender age of thirteen, with her family. The commune's spiritual leader, Arcady, preaches equality, non-violence, anti-speciesism, free love and uninhibited desire for all, regardless of gender, age, looks or ability. In this utopian 'quiet zone,' far from access to technology, Farah goes through puberty as a transgender transition. Upon discovering they are intersex, Farah begins to question what it means to be a woman or a man, and all the principles those within and outside the confraternity live by and grows empowered to create a better world.
Thadée und Zachée, schön wie junge Götter, brillante Studenten, zwei Brüder aus gutem Hause und strahlend kraftvolle Surfer: Sie glauben, der Sommer ihres Lebens ende nie – dieser leuchtende Sommer zwischen mächtigen Wellen, aufschäumender Gischt und dem pudrigen Licht des Meeres. Tahdée jedoch, von einem Hai verstümmelt, findet sich jäh seiner so begnadeten Existenz beraubt. Eifersucht und bissiger Neid treiben ihre Wurzeln in ihm. Der plötzliche Tod von Zachée gibt der Familie den Gnadenstoß, die nun, von Thadées Schicksal bereits erschüttert, langsam, aber sicher in den Sog des Wahnsinns driftet. Der von Körperlichkeit, Eros und Freiheit getragenen Atmosphäre des Surfens tröpfelt die Autorin das Gift der Spannung eines perfekt komponierten Thrillers ein. Mit lustvoller Intensität zerstört sie dabei die Lügen, die sozialen Konventionen, das Gehabe – die sie allesamt mit fröhlicher Grausamkeit buchstäblich zerlegt.
Erster Akt der Revolte: sich den Anfang aneignen, die eigene Geburt. Wie? Lassen Sie sich überraschen! Zweiter Akt der Revolte: sich die Sprache aneignen, als Waffe gegen eine Welt von Egozentrikern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen und die vermeintlich heile Familie nur noch enger um die Kehlen ihrer Sprösslinge schnüren, während 'unter uns' nichts, aber wirklich nichts, 'weiter schlimm' ist. So darf es im Morast einer monströs normalen Familie gären: das uralte Grauen, das Ovid in seinen 'Metamorphosen' beschrieb, als Philomena gegen ihren Peiniger aufschrie: „wenn nicht mit meiner Unschuld alles vor die Hunde ging!“, bevor er ihr die Zunge nahm. Kimberley, einst Titelheldin eines Songs von Patti Smith, wird zur wütenden Stimme einer Heranwachsenden, die uns einen Spiegel vorhält, dessen Kristallsplitter Baudelaire, Hugo, Rimbaud und Verlaine reflektieren. Sie wird zur Kronzeugin einer Kraft, die gegen alle Widrigkeiten mit der Sprache ihre eigene Identität schöpft. Wenn die fragilste Stelle des Menschen seine sexuelle Identität ist, so ist dieser grandios zornige Roman ein überwältigender Aufschrei des Lebens, der dort widerhallt, wo der Abgrund der 'unerträglichen Grausamkeit des Seins' aufklafft, etwa im gespaltenen Gesicht der Mutter. Vorsicht, die Oberfläche der Körper! All ihre Narben!
Que trouve-t-on dans la bibliothèque des écrivains ? Qu'ont-ils lu d'essentiel et d'inoubliable ? Quel est le livre qui les a le plus marqués, bouleversés ? Le livre qui les a changés, qui a changé leur regard sur le monde, ou sur la vie ? Le livre avec lequel ils entretiennent une relation particulière, qu'ils ont le plus relu ou offert ? Le livre qui les a peut-être même incités à écrire en leur ouvrant la voie ?34 écrivains nous font découvrir les trésors de leur bibliothèque.Les Éditions Flammarion soutiennent activement Bibliothèques Sans Frontières, association à laquelle est reversée la totalité des droits d'auteur issus de la vente de ce volume.
Quand sonnera la Treizième Heure, qui est aussi l'heure de nous-mêmes, elle nous trouvera bien évéillés, tous nos sens en alerte, absolument prêts pour le triomphe de l’amour.
Die Sicht auf die Welt durch die Augen dieser maßlosen, schamlosen und kraftstrotzenden Scharon ist mitreißend, nicht nur wegen der ungewohnten Perspektive, sondern vor allem, weil sie uns zeigt, dass unsere festen Bilder und Bewertungskriterien relativ und austauschbar sind. (...) Der Sound dieser Beschreibung, dieser Entwicklung hält einen vom Anfang bis zum Schluss in Atem. Dieser liest sich wie der Versuch, mit sprachlicher Präzision so nah wie möglich an den Gegenstand der Beschreibung heranzukommen. Das ist gelungen, nicht zuletzt dank der Übersetzung von Christian Ruzicska. Maria Ott in der Sendung Scala des WDR