Das Europa der Aufklärung und die außereuropäische koloniale Welt
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Ob im Kulturbetrieb oder am Arbeitsplatz - Interkulturelle Kommunikation ist eine Schlüsselqualifikation in allen Bereichen der Gesellschaft. Diese Einführung informiert über Konzeption, Problembereiche, Methoden, Theorieansätze und zentrale Begriffe der Interkulturellen Kommunikation. Der Autor beschränkt sich nicht auf die Analyse von Interaktionssituationen - beim Lernen, in der Wirtschaft und in multikulturellen Gesellschaften - sondern bezieht Kulturtransfer in Medien und Werbung und Fremdwahrnehmungsprozesse, u. a. Stereotypenbildung und Vorurteilsstrukturen, als weitere Schwerpunkte ein.
Seit der Präsidentschaft von Emmanuel Macron ist Frankreich mehr denn je in der Presse präsent. Doch was sind die Hintergründe der aktuellen Situation, wie ist die französische Gesellschaft strukturiert, wie funktioniert das politische System? - Diese Einführung beschreibt die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und mentalen Strukturen, die die gegenwärtige Situation der französischen Gesellschaft prägen und vermittelt ein grundlegendes Verständnis für unser Nachbarland. Ausführlich beschäftigt sich der Autor mit dem historischen Gedächtnis Frankreichs, den Medien, den Kulturinstitutionen sowie mit den für Frankreichs Kulturpolitik wichtigen Bezügen zu den frankophonen Staaten und Kulturen außerhalb Europas. - Für die vierte Auflage wurde der Band erweitert und aktualisiert.
Fakten und Hintergrundwissen für Französischstudenten. Die Einführung erläutert politische, wirtschaftliche, soziale und mentale Strukturen, die die gegenwärtige Situation der französischen Gesellschaft prägen. Ausführlich beschäftigt sich der Autor mit den Medien, den Kulturinstitutionen und dem historischen Gedächtnis Frankreichs. Für die 3. Auflage wurden alle Zahlen und Fakten bis 2010 aktualisiert. Erweitert wurden vor allem die Kapitel zur Medienlandschaft, zur Wirtschaftsentwicklung und zum Thema Multikulturalität.
Illustrierte Flugblätter und französisch-deutscher Kulturtransfer 1600-1830
Ziel des Bandes ist es, eine auf den Kulturraum Frankreich spezifizierte Einführung in die Medienkunde zu geben, die die Vermittlung der wichtigsten theoretischen Grundlagen und eines Analyseinstrumentariums mit der Veranschaulichung durch konkrete Fallstudien und Demonstrationsbeispiele verbindet. Der Band soll Studienanfängern im Bereich der Landes- und Medienkunde und der immer mehr an Bedeutung gewinnenden interkulturellen Studien eine solide und leicht fassliche Überblicksdarstellung an die Hand geben.
Die 17 Beiträge in diesem Band stammen von Wissenschaftlern aus Afrika, Europa und Nordamerika und werden von einer ausführlichen Einleitung der Herausgeber, Prof. Hans-Jürgen Lüsebrink und Dr. Sylvère Mbondobari, begleitet. Die Autoren verfolgen das Ziel, die literarischen und medialen Darstellungsformen der kolonialen Städte sowie der postkolonialen Metropolen anhand unterschiedlicher, paradigmatischer Beispiele zu untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der interkulturellen Perspektive einer „Histoire croisée“ oder „Shared History“, in der die Sichtweisen außereuropäischer Schriftsteller, Regisseure und Journalisten analysiert werden. Diese Perspektiven sind oft von okzidentalen Wahrnehmungs- und Darstellungsweisen beeinflusst, beziehen jedoch häufig radikale Gegenpositionen dazu. Die Beiträge beleuchten die Repräsentationen und medialen Bilder der kolonialen Städte als kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentren des kolonialen Machtgefüges. Zudem wird die literarische und kulturelle Wahrnehmung der postkolonialen Metropolen thematisiert, die stark von ihrem kolonialen Erbe geprägt sind und gleichzeitig in der neuen Ära der Globalisierung stehen. Ziel ist es, die spezifischen westlichen Wahrnehmungsweisen sowie die zunehmend bedeutenden Perspektiven der Vertreter des postkolonialen nicht-westlichen Raums herauszuarbeiten.