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Annette Simon

    Annette Simon is een auteur en illustrator voor jonge lezers. Haar artistieke talent, al op jonge leeftijd zichtbaar, bloeide op tot een prijswinnende carrière in de reclamewereld. Nu kanaliseert ze deze creatieve energie in boeiende verhalen en illustraties voor kinderen. Simon vindt diepe voldoening in dit werk en beschouwt het als een eer om contact te maken met de kinderlijke fantasie en hun begrip van de wereld te bevorderen.

    Fremd im eigenen Land?
    Versuch, mir und anderen die ostdeutsche Moral zu erklären
    Spine Poems
    • Spine Poems

      • 224bladzijden
      • 8 uur lezen

      "A charming, clever, and original collection of more than 100 spine poems-a popular form of found poetry composed by arranging book spines"-- Provided by publisher

      Spine Poems2022
      4,0
    • Fremd im eigenen Land?

      • 150bladzijden
      • 6 uur lezen

      Annette Simon, eine ostdeutsche Psychoanalytikerin, und Jan Faktor, ein in Ostdeutschland lebender tschechischer Schriftsteller, sind seit ihrer Jugend im geistigen Austausch und seit über zwanzig Jahren verheiratet. In ihren vereinten Vorträgen und Essays reflektieren sie die politischen und gesellschaftlichen Konflikte ihrer Vergangenheit. Diese emotionalen Erlebnisse führten zu Brüchen in ihren gewohnten Lebensbereichen und thematisierten das „Fremdsein“. Jan Faktor zog 1978 in die DDR und entdeckte eine fremde Kultur mit unerwarteten, aber auch fragwürdigen Freiräumen. Er wurde mit der deutschen Sprache und der anderen Kultur konfrontiert. Nach der Wiedervereinigung musste er sich mit der Stasi-Vergangenheit seiner Mitstreiter und dem westdeutschen Kulturbetrieb auseinandersetzen. Annette Simon erlebte die Okkupation der CSSR, was zu einer politischen Entfremdung von ihren früheren sozialistischen Idealen führte. In ihren Texten analysiert sie die anhaltenden Entfremdungsgefühle bei ehemaligen Oppositionellen und Befürwortern der DDR im Zuge der deutschen Einheit. Zudem reflektiert sie ihren Werdegang als Psychotherapeutin und beleuchtet die Hintergründe des Psychotherapiealltags in der DDR.

      Fremd im eigenen Land?1999
    • "Ich war nicht neutral, als ich Erich Honecker als Angeklagten auf der Bank sitzen sah ... Er saß als Repräsentant des Staates vor Gericht, in dem ich 38 Jahre gelebt hatte und dem ich mich bei allem Abstand und aller oppositionellen Kritik doch so weit verbunden fühlte, daß ich ihn nicht verlassen hatte..." Die Autorin, praktizierende Psychotherapeutin in Ost-Berlin, beschreibt ihre widersprüchlichen Erfahrungen als oppositionell engagierte Bürgerin der DDR, ihr inneres Hin- und-her-gerissen-Sein zwischen dem Festhalten an der Idee des Sozialismus einerseits und der täglichen Konfrontation mit der Inhumanität des +real existierenden Sozialismusà andererseits. Ihre Berichte sind sowohl Dokument für das geistig-moralische Klima der linken Intelligenzia in der ehemaligen DDR als auch eine psychologisch subtile Analyse des Vereinigungsprozesses und seiner psychosozialen Folgen.

      Versuch, mir und anderen die ostdeutsche Moral zu erklären1995