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An einem schönen Sommerabend reitet der junge Edelmann Florio langsam auf die Tore von Lucca zu und genießt den feinen Duft der Landschaft sowie die fröhlichen Züge der Damen und Herren, die unter den Kastanienalleen flanieren. Plötzlich gesellt sich ein anderer Reiter in bunter Tracht zu ihm, der freundlich grüßt und eine goldene Kette um den Hals trägt. Die beiden beginnen ein Gespräch, und Florio findet die schlanke Gestalt des Fremden sowie dessen fröhliche Stimme überaus anmutig. Der Fremde fragt nach Florios Geschäften in Lucca, worauf Florio schüchtern antwortet, dass er keine Geschäfte habe. Der Fremde lacht und vermutet, dass Florio ein Poet sei, was Florio verneint, jedoch gesteht er, dass er sich manchmal in der fröhlichen Sangeskunst versucht. Er fühlt sich jedoch klein im Vergleich zu den großen Meistern, deren Werke lebendig und eindrucksvoll sind. Der Fremde erwidert, dass jeder Gott auf seine Weise lobt und alle Stimmen zusammen den Frühling ausmachen. Während er spricht, ruhen seine großen, geistreichen Augen mit Wohlgefallen auf dem unschuldigen Florio, der in die dämmernde Welt blickt.
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DAS MAMOR BILD, Joseph von Eichendorff
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2023
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