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Glenn Gould

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Er war ein Virtuose am Klavier, der bei seinen Fans eine fast religiöse Begeisterung auslöste, doch das Spielen auf der Bühne hasste und mit 31 Jahren für immer von der Konzertbühne verschwand. Er war ein unermüdlicher Verfechter der Aufnahmetechnologie, ein Künstler, der einer Zeit entgegensah, in der bloße Musiker überflüssig werden würden. Er galt als notorisch – und einige dachten, absichtlich – exzentrisch, hüllte sich in Schals und Handschuhe, nahm großzügig Pillen und verklagte einmal Steinway & Sons, weil ein Mitarbeiter ihm zu grob die Hand geschüttelt hatte. Er lebte in hermetischer Einsamkeit und nannte sich selbst "der letzte Puritaner", doch diejenigen, die Glenn Gould am Klavier sahen, erlebten eine so intensive Erotik, dass es fast peinlich war. Otto Friedrich hat auf der Grundlage umfangreicher Interviews und zuvor unzugänglicher Archivmaterialien eine Biografie von beispielhafter Tiefe und Eleganz verfasst. Sie beleuchtet Goulds kurze, aber spektakuläre öffentliche Karriere sowie seine bemerkenswerten Leistungen als Lehrer, Autor und Dozent und gibt Einblick in seine öffentlichen Meinungen und sein intensives Privatleben. Glenn Gould; Ein Leben und Variationen wird dem facettenreichen und eigenwilligen Genie gerecht.

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Glenn Gould, Otto Friedrich

Taal
Jaar van publicatie
1994
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(Paperback)
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4,1
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Titel
Glenn Gould
Taal
Duits
Uitgever
Rowohlt
Jaar van publicatie
1994
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
492
ISBN10
3499134012
ISBN13
9783499134012
Reeks
Oorspronkelijke titel
Glenn Gould
Beoordeling
4,05 van 5
Aantekening
Er war ein Virtuose am Klavier, der bei seinen Fans eine fast religiöse Begeisterung auslöste, doch das Spielen auf der Bühne hasste und mit 31 Jahren für immer von der Konzertbühne verschwand. Er war ein unermüdlicher Verfechter der Aufnahmetechnologie, ein Künstler, der einer Zeit entgegensah, in der bloße Musiker überflüssig werden würden. Er galt als notorisch – und einige dachten, absichtlich – exzentrisch, hüllte sich in Schals und Handschuhe, nahm großzügig Pillen und verklagte einmal Steinway & Sons, weil ein Mitarbeiter ihm zu grob die Hand geschüttelt hatte. Er lebte in hermetischer Einsamkeit und nannte sich selbst "der letzte Puritaner", doch diejenigen, die Glenn Gould am Klavier sahen, erlebten eine so intensive Erotik, dass es fast peinlich war. Otto Friedrich hat auf der Grundlage umfangreicher Interviews und zuvor unzugänglicher Archivmaterialien eine Biografie von beispielhafter Tiefe und Eleganz verfasst. Sie beleuchtet Goulds kurze, aber spektakuläre öffentliche Karriere sowie seine bemerkenswerten Leistungen als Lehrer, Autor und Dozent und gibt Einblick in seine öffentlichen Meinungen und sein intensives Privatleben. Glenn Gould; Ein Leben und Variationen wird dem facettenreichen und eigenwilligen Genie gerecht.