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Vielleicht war es das Pferd im Stall, die Schimmelstute des alten Hackendahl, das ihn weckte, oder die erste fahle Dämmerung, die das Mondlicht ablöste. Um drei Uhr zwanzig am 29. Juni 1914 kämpfte der alte Mann mit der Schläfrigkeit und stöhnte: "Erich, Erich, das wirst du doch nicht tun...!" Als er aufblickte, erkannte er die Wand, an der sein Pallasch hängt, ein Erinnerungsstück aus seiner Zeit als Wachtmeister bei den Pasewalker Kürassieren, und er fühlte sich stolzer über diese Erinnerungen als über sein erfolgreiches Fuhrgeschäft. Das Ansehen, das er beim Regiment genoß, bedeutete ihm mehr als die Achtung der Nachbarn. Nach seinem Angsttraum war er überzeugt: "Nein, Erich würde so etwas nie tun - nie!" Entschlossen stellte er die Beine auf den Bettvorleger, als seine Frau ihn fragte, warum er so früh aufstehe. "Mir ist so, als könnte was krank sein im Stall..." Er tauchte hastig seinen Kopf in die Waschschüssel, um weiteren Erklärungen zu entgehen. Doch seine Frau wartete geduldig, bis er sich abgetrocknet hatte und seinen Schnurrbart in Form brachte. Dann bemerkte sie: "Du hast die ganze Nacht von Erich phantasiert, Vater..." Der Mann hielt inne, und die Gedanken über seinen Sohn und die bevorstehenden Ereignisse drängten sich in seinen Kopf.
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Der eiserne Gustav, Hans Fallada
- Taal
- Jaar van publicatie
- 1979
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- (Hardcover)
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