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Aus eines Mannes Mädchenjahren

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„Ich wurde als Junge geboren und als Mädchen erzogen. . . . Man kann einen gesunden Jungen so weiblich erziehen, wie man möchte, und ein weibliches Wesen so männlich; niemals wird dies dazu führen, dass ihre Sinne für immer verkehrt bleiben.“ So reflektiert N. O. Body, geboren 1884 mit mehrdeutigen Genitalien und in der frühen Kindheit einer weiblichen Identität zugewiesen. Obwohl als Mädchen erzogen, zeigte „sie“ von Anfang an stereotyp männliches Verhalten. Eine leidenschaftliche Affäre mit einer verheirateten Frau führte schließlich zu einer tiefen Identitätskrise. Verzweifelt und suizidal, konsultierte „sie“ Magnus Hirschfeld, einen bedeutenden Sexualwissenschaftler, und entschied sich, „er“ zu werden. Ursprünglich 1907 veröffentlicht, schildert das Werk eine Kindheit im Kaiserreich Wilhelm, geprägt von bürgerlichen Normen und Konventionen. Es ist zudem ein überraschend sexualisiertes Buch. Während der Memoirenschreiber offen über körperliche und emotionale Angelegenheiten spricht, enthüllt Hermann Simon in seinem Nachwort die Anstrengungen, die N. O. Body unternahm, um nicht nur seinen wahren Namen, sondern auch seine jüdische Identität zu verbergen. Sander L. Gilman deutet in seinem Vorwort an, dass hier der Schlüssel zur Lösung des Rätsels um die mehrdeutig geschlechtliche N. O. Body liegen könnte.

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Aus eines Mannes Mädchenjahren, N. O. Body

Taal
Jaar van publicatie
1993
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(Paperback)
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Taal
Duits
Auteurs
N. O. Body
Uitgever
Ed. Hentrich
Jaar van publicatie
1993
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
246
ISBN10
3894680865
ISBN13
9783894680862
Reeks
Beoordeling
3,55 van 5
Aantekening
„Ich wurde als Junge geboren und als Mädchen erzogen. . . . Man kann einen gesunden Jungen so weiblich erziehen, wie man möchte, und ein weibliches Wesen so männlich; niemals wird dies dazu führen, dass ihre Sinne für immer verkehrt bleiben.“ So reflektiert N. O. Body, geboren 1884 mit mehrdeutigen Genitalien und in der frühen Kindheit einer weiblichen Identität zugewiesen. Obwohl als Mädchen erzogen, zeigte „sie“ von Anfang an stereotyp männliches Verhalten. Eine leidenschaftliche Affäre mit einer verheirateten Frau führte schließlich zu einer tiefen Identitätskrise. Verzweifelt und suizidal, konsultierte „sie“ Magnus Hirschfeld, einen bedeutenden Sexualwissenschaftler, und entschied sich, „er“ zu werden. Ursprünglich 1907 veröffentlicht, schildert das Werk eine Kindheit im Kaiserreich Wilhelm, geprägt von bürgerlichen Normen und Konventionen. Es ist zudem ein überraschend sexualisiertes Buch. Während der Memoirenschreiber offen über körperliche und emotionale Angelegenheiten spricht, enthüllt Hermann Simon in seinem Nachwort die Anstrengungen, die N. O. Body unternahm, um nicht nur seinen wahren Namen, sondern auch seine jüdische Identität zu verbergen. Sander L. Gilman deutet in seinem Vorwort an, dass hier der Schlüssel zur Lösung des Rätsels um die mehrdeutig geschlechtliche N. O. Body liegen könnte.