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Der Held dieses 1956 spielenden Romans ist ein alter Oberst, der mit seiner Frau in einem kolumbianischen Tropendorf lebt und seit fünfzig Jahren auf seine Veteranenpension wartet. In dem namenlosen Dorf herrscht der Ausnahmezustand der Militärdiktatur, der zum Normalzustand für die Bewohner geworden ist. Das Leben stagniert, dennoch hoffen sie auf Veränderung, die meisten passiv, wenige aktiv. Zu den Aktiven gehören der Arzt und die Gesellen einer als Widerstandszelle getarnten Schneiderwerkstatt sowie der Oberst mit seinem Kampfhahn, einem Erbstück seines Sohnes Agostin, der wegen illegaler Flugblätter erschossen wurde. Der Oberst und seine asthmatische Frau haben nichts mehr zu essen. Das Postboot, auf das der Oberst jeden Freitag wartet, bringt keine Nachrichten über seine Pension. Der Hahn soll verkauft werden, doch der Oberst kann sich nicht dazu bringen, den Verkauf durchzuführen. An dem Tag, als er sieht, wie der Hahn in der Arena umjubelt wird, erkennt er, dass der Hahn für ihn und das Dorf ein Symbol der Hoffnung ist. In einer äußerst knappen und präzisen Sprache behandelt der Autor die Gewalt, das Hauptthema des Kontinents, mit Zorn und Zärtlichkeit.
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Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt, Gabriel García Márquez
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2002
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- (Paperback)
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