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Die Kunst des Reisens

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Ich habe mich oft gefragt, was mit den Bildern geschieht, den Millionen oder Milliarden von Bildern, die wir im Laufe unseres Lebens sehen. Wir verwandeln sie, um unsere Träume zu formen, nutzen sie als Referenzmaterial, als konzentrierte Erinnerung, als Erfahrung und als Warnung, aber gleichzeitig lassen wir unendlich viele Bilder durch uns hindurchfließen, die wir niemals in ihrer Einzigartigkeit wiedererinnern werden. Die Irreversibilität dieses Mechanismus hat den Geschmack unserer Vergänglichkeit, birgt aber noch ein anderes Geheimnis. Seit fünfzig Jahren konfrontiert Cees Nooteboom das unaufhörliche Rauschen der Welt mit der Zeitlosigkeit der Meditation. Sein Freund, der Fotograf Eddy Posthuma de Boer, hat ihn oft auf seinen Reisen begleitet und das Licht wie Nooteboom die Ewigkeit des Augenblicks bearbeitet. Gemeinsam haben sie gewissermaßen die Welt archiviert. Von Bolivien bis Malaysia, von Japan bis Mali, von der Camargue bis zu den Ardennen und von Thailand bis Gambia sind diese zwischen 1967 und 1980 geschriebenen Texte Erinnerungen, Reflexionen und Erleuchtungen. Hier versammelt, bieten sie dem Leser ein sehr schönes Licht auf die Fähigkeit dieses Dichters, das Flüchtige, die Unmittelbarkeit, das Blitzartige der Gegenwart zu sublimieren und sie durch sein Kunstwerk dem Zeitlosen näherzubringen.

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Die Kunst des Reisens, Cees Nooteboom

Taal
Jaar van publicatie
2004
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(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 0,21

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Titel
Die Kunst des Reisens
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2004
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
151
ISBN10
3829601670
ISBN13
9783829601672
Reeks
Aantekening
Ich habe mich oft gefragt, was mit den Bildern geschieht, den Millionen oder Milliarden von Bildern, die wir im Laufe unseres Lebens sehen. Wir verwandeln sie, um unsere Träume zu formen, nutzen sie als Referenzmaterial, als konzentrierte Erinnerung, als Erfahrung und als Warnung, aber gleichzeitig lassen wir unendlich viele Bilder durch uns hindurchfließen, die wir niemals in ihrer Einzigartigkeit wiedererinnern werden. Die Irreversibilität dieses Mechanismus hat den Geschmack unserer Vergänglichkeit, birgt aber noch ein anderes Geheimnis. Seit fünfzig Jahren konfrontiert Cees Nooteboom das unaufhörliche Rauschen der Welt mit der Zeitlosigkeit der Meditation. Sein Freund, der Fotograf Eddy Posthuma de Boer, hat ihn oft auf seinen Reisen begleitet und das Licht wie Nooteboom die Ewigkeit des Augenblicks bearbeitet. Gemeinsam haben sie gewissermaßen die Welt archiviert. Von Bolivien bis Malaysia, von Japan bis Mali, von der Camargue bis zu den Ardennen und von Thailand bis Gambia sind diese zwischen 1967 und 1980 geschriebenen Texte Erinnerungen, Reflexionen und Erleuchtungen. Hier versammelt, bieten sie dem Leser ein sehr schönes Licht auf die Fähigkeit dieses Dichters, das Flüchtige, die Unmittelbarkeit, das Blitzartige der Gegenwart zu sublimieren und sie durch sein Kunstwerk dem Zeitlosen näherzubringen.