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Carl Schmitt

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Reinhard Mehring präsentiert die grundlegende Biographie Carl Schmitts, einem der am meisten rezipierten deutschen Denker des 20. Jahrhunderts. Schmitt, eine fast Shakespeare’sche Figur im Zentrum der deutschen Katastrophe, sieht sich selbst als „weißen Raben“. Der aus einfachen Verhältnissen stammende junge Mann erarbeitet sich dank seiner brillanten Fähigkeiten einen Platz an der Spitze der deutschen Rechtswissenschaft, fühlt sich jedoch nie wirklich im akademischen Establishment zu Hause. In seinen Schriften demontiert er den liberalen Rechtsstaat und untersucht die Legitimität der Diktatur, während ihn persönliche Dämonen plagen: sein Antisemitismus, eine selbstzerstörerische Sexualität und ein tiefsitzendes Ressentiment gegen die Bürgerlichkeit. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten bricht er mit seinen jüdischen Freunden und unterstützt Hitler juristisch, gerät jedoch 1936 durch Intrigen in Schwierigkeiten. Nach dem Krieg zieht er sich in seine sauerländische Heimat zurück und wird zu einer diskreten Schlüsselfigur der intellektuellen Szene. Seine radikalen Theorien über Freund und Feind, Legalität und Legitimität sowie den Begriff des Politischen finden weltweit Beachtung und werden sowohl von erzkatholischen Konservativen als auch von kommunistischen Revolutionären intensiv gelesen.

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Carl Schmitt, Reinhard Mehring

Taal
Jaar van publicatie
2009
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(Hardcover)
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3,9
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19 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Beck
Jaar van publicatie
2009
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
749
ISBN10
3406592244
ISBN13
9783406592249
Reeks
Oorspronkelijke titel
Carl Schmitt
Beoordeling
3,9 van 5
Aantekening
Reinhard Mehring präsentiert die grundlegende Biographie Carl Schmitts, einem der am meisten rezipierten deutschen Denker des 20. Jahrhunderts. Schmitt, eine fast Shakespeare’sche Figur im Zentrum der deutschen Katastrophe, sieht sich selbst als „weißen Raben“. Der aus einfachen Verhältnissen stammende junge Mann erarbeitet sich dank seiner brillanten Fähigkeiten einen Platz an der Spitze der deutschen Rechtswissenschaft, fühlt sich jedoch nie wirklich im akademischen Establishment zu Hause. In seinen Schriften demontiert er den liberalen Rechtsstaat und untersucht die Legitimität der Diktatur, während ihn persönliche Dämonen plagen: sein Antisemitismus, eine selbstzerstörerische Sexualität und ein tiefsitzendes Ressentiment gegen die Bürgerlichkeit. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten bricht er mit seinen jüdischen Freunden und unterstützt Hitler juristisch, gerät jedoch 1936 durch Intrigen in Schwierigkeiten. Nach dem Krieg zieht er sich in seine sauerländische Heimat zurück und wird zu einer diskreten Schlüsselfigur der intellektuellen Szene. Seine radikalen Theorien über Freund und Feind, Legalität und Legitimität sowie den Begriff des Politischen finden weltweit Beachtung und werden sowohl von erzkatholischen Konservativen als auch von kommunistischen Revolutionären intensiv gelesen.