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Benehmt euch!

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Seit Jahren wird es immer schlimmer: KRACH, rund um die Uhr. Es wird gekeift, geschrien, gezetert, und sitzt man im Auto, wird sinnlos gehupt. Lässt man solchen Menschen die Vorfahrt, fahren sie stumpf wie ein Sack Kühe vorbei, ohne eine Hand zu rühren. Fahrradwege benutzen sie stets telefonierend und entgegen der Fahrtrichtung, und sind sie mal zu Fuß unterwegs, wissen sie gar nicht, was Fahrradwege sind. Der Unwille, sich als Teil eines Miteinanders zu verstehen, ist mit Händen zu greifen. Die Verrohung der Sitten macht dabei vor keiner Schicht halt. In den sogenannten bürgerlich-gebildeten Kreisen geht es keinen Deut besser zu als zwischen den durch Werbeindustrie und Hochkochmedien aufgestachelten Randgruppenexistenzen: Großstadtkretins, die den Nachwuchs durch das Lokal oder Zugabteil lärmen lassen, weil sie glauben, das mache sie zu Italienern; Biohedonisten, die mit dem Elterngeld nichts Besseres anzufangen wissen, als das Baby in den Flieger nach Neuseeland zu zerren; mündige Bürger, die das Internet als Bedürfnisanstalt nutzen – das Diktat der »Selbstverwirklichung« rottet die letzten Reste des Sozialsinns aus. ›BENEHMT EUCH!‹ ist eine helle, schnelle Klage- und Streitschrift wider Stumpfheit und Rücksichtslosigkeit, Krach als Ausdruck sozialen Rowdytums und Schamferne als Bote unentrinnbaren Schwachsinns.

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Benehmt euch!, Stefan Gärtner

Taal
Jaar van publicatie
2013
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(Paperback)
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3,4
Oké
3 Beoordelingen

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Titel
Benehmt euch!
Taal
Duits
Uitgever
DuMont
Jaar van publicatie
2013
Formaat
Paperback
ISBN10
3832197265
ISBN13
9783832197261
Reeks
Beoordeling
3,35 van 5
Aantekening
Seit Jahren wird es immer schlimmer: KRACH, rund um die Uhr. Es wird gekeift, geschrien, gezetert, und sitzt man im Auto, wird sinnlos gehupt. Lässt man solchen Menschen die Vorfahrt, fahren sie stumpf wie ein Sack Kühe vorbei, ohne eine Hand zu rühren. Fahrradwege benutzen sie stets telefonierend und entgegen der Fahrtrichtung, und sind sie mal zu Fuß unterwegs, wissen sie gar nicht, was Fahrradwege sind. Der Unwille, sich als Teil eines Miteinanders zu verstehen, ist mit Händen zu greifen. Die Verrohung der Sitten macht dabei vor keiner Schicht halt. In den sogenannten bürgerlich-gebildeten Kreisen geht es keinen Deut besser zu als zwischen den durch Werbeindustrie und Hochkochmedien aufgestachelten Randgruppenexistenzen: Großstadtkretins, die den Nachwuchs durch das Lokal oder Zugabteil lärmen lassen, weil sie glauben, das mache sie zu Italienern; Biohedonisten, die mit dem Elterngeld nichts Besseres anzufangen wissen, als das Baby in den Flieger nach Neuseeland zu zerren; mündige Bürger, die das Internet als Bedürfnisanstalt nutzen – das Diktat der »Selbstverwirklichung« rottet die letzten Reste des Sozialsinns aus. ›BENEHMT EUCH!‹ ist eine helle, schnelle Klage- und Streitschrift wider Stumpfheit und Rücksichtslosigkeit, Krach als Ausdruck sozialen Rowdytums und Schamferne als Bote unentrinnbaren Schwachsinns.