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Megasthenes und seine Zeit

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Der Band versammelt die indienbezogenen Beiträge der Tagung „Bilder des Orients: Megasthenes, Apollodoros von Artemita und Isidoros von Charax“, die vom 27. bis 30. Juni 2012 am Institut für Klassische Altertumskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfand. Megasthenes wird als zentraler Untersuchungsgegenstand betrachtet, da er an der Schwelle des Übergangs von mythischen Vorstellungen von Indien zu verifizierbaren Informationen steht, wobei alte Beschreibungs- und Erklärungsmuster weiterhin präsent sind. Als ‚Diplomat‘ verkörpert er die Kontakte zwischen Seleukiden und Mauryas und hat maßgeblich spätere griechisch-römische Indienbilder beeinflusst. Zudem werden in seinem fragmentarisch erhaltenen Werk Fragen der Genrezugehörigkeit (Geografie, Ethnografie, Historiografie) sowie Probleme der Textrekonstruktion und Quellenkritik behandelt. Schließlich ermöglicht ein Vergleich zwischen Megasthenes’ Werk und zeitgenössischen indischen schriftlichen und archäologischen Überlieferungen eine vertiefte Auseinandersetzung mit altindischen Realia.

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Megasthenes und seine Zeit, Josef Wiesehöfer

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Hardcover)
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Titel
Megasthenes und seine Zeit
Taal
Italiaans
Uitgever
Harrassowitz
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
230
ISBN10
3447106247
ISBN13
9783447106245
Reeks
Aantekening
Der Band versammelt die indienbezogenen Beiträge der Tagung „Bilder des Orients: Megasthenes, Apollodoros von Artemita und Isidoros von Charax“, die vom 27. bis 30. Juni 2012 am Institut für Klassische Altertumskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfand. Megasthenes wird als zentraler Untersuchungsgegenstand betrachtet, da er an der Schwelle des Übergangs von mythischen Vorstellungen von Indien zu verifizierbaren Informationen steht, wobei alte Beschreibungs- und Erklärungsmuster weiterhin präsent sind. Als ‚Diplomat‘ verkörpert er die Kontakte zwischen Seleukiden und Mauryas und hat maßgeblich spätere griechisch-römische Indienbilder beeinflusst. Zudem werden in seinem fragmentarisch erhaltenen Werk Fragen der Genrezugehörigkeit (Geografie, Ethnografie, Historiografie) sowie Probleme der Textrekonstruktion und Quellenkritik behandelt. Schließlich ermöglicht ein Vergleich zwischen Megasthenes’ Werk und zeitgenössischen indischen schriftlichen und archäologischen Überlieferungen eine vertiefte Auseinandersetzung mit altindischen Realia.