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Schattenmächte

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In der repräsentativen Demokratie sind Parlamente für die Ausarbeitung und Verabschiedung von Gesetzen zuständig. Doch zunehmend entwickeln transnationale Netzwerke globale Standards und Normen, die von den Parlamenten lediglich übernommen werden. Ein Beispiel ist das International Accounting Standards Board (IASB), eine private Organisation, die von den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften KPMG, Deloitte, PricewaterhouseCoopers und Ernst & Young finanziert wird. Die vom IASB aufgestellten International Financing Reporting Standards (IFRS) werden von allen EU-Mitgliedsstaaten und über 90 weiteren Ländern übernommen, wodurch die Privatisierung der Entscheidungsprozesse die Demokratie gefährdet. Es ist unklar, wie viele solcher Gruppen weltweit existieren; Schätzungen sprechen von über 2000. Fritz Glunk beleuchtet die Vorgänge im Hintergrund und bietet Ansätze, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Stephan Lessenich hebt hervor, dass der Prozess der Entmachtung der parlamentarischen Demokratie durch ihre eigene Exekutive in diesem Werk präzise und scharfsinnig dargestellt wird. Heribert Prantl beschreibt Glunk als einen journalistischen Literaten, der seine Gedanken klug und unvoreingenommen niederschreibt.

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Schattenmächte, Fritz R. Glunk

Taal
Jaar van publicatie
2017
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(Paperback)
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Titel
Schattenmächte
Taal
Duits
Uitgever
dtv
Jaar van publicatie
2017
Formaat
Paperback
ISBN10
3423261757
ISBN13
9783423261753
Reeks
Aantekening
In der repräsentativen Demokratie sind Parlamente für die Ausarbeitung und Verabschiedung von Gesetzen zuständig. Doch zunehmend entwickeln transnationale Netzwerke globale Standards und Normen, die von den Parlamenten lediglich übernommen werden. Ein Beispiel ist das International Accounting Standards Board (IASB), eine private Organisation, die von den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften KPMG, Deloitte, PricewaterhouseCoopers und Ernst & Young finanziert wird. Die vom IASB aufgestellten International Financing Reporting Standards (IFRS) werden von allen EU-Mitgliedsstaaten und über 90 weiteren Ländern übernommen, wodurch die Privatisierung der Entscheidungsprozesse die Demokratie gefährdet. Es ist unklar, wie viele solcher Gruppen weltweit existieren; Schätzungen sprechen von über 2000. Fritz Glunk beleuchtet die Vorgänge im Hintergrund und bietet Ansätze, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Stephan Lessenich hebt hervor, dass der Prozess der Entmachtung der parlamentarischen Demokratie durch ihre eigene Exekutive in diesem Werk präzise und scharfsinnig dargestellt wird. Heribert Prantl beschreibt Glunk als einen journalistischen Literaten, der seine Gedanken klug und unvoreingenommen niederschreibt.