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MERKUR 4/2023

Nr. 887, Heft 4, April 2023

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Claudia Gatzka analysiert die Mängel der gängigen Rechtsextremismus-Theorie und hinterfragt, ob diese nicht der Einsicht im Weg steht, dass Nationalismus auch im Zentrum der Gesellschaft existiert. Monika Rinck konfrontiert sich mit Gedichten eines Bots, der ihr Werk auf unheimliche Weise imitiert. Moritz Rudolph skizziert einen Gegenentwurf zur Theorie des Politischen von Carl Schmitt, die sich auf Feindschaft fixiert, und empfiehlt eine Politik der Freundschaft. Axel Honneth beleuchtet in seinem neuen Buch das Verhältnis von Arbeit und demokratischer Willensbildung und erklärt, warum das bedingungslose Grundeinkommen keine Lösung für bestehende Probleme ist. Fara Dabhoiwala rezensiert die Autobiografie des indischen Wirtschaftsintellektuellen Amartya Sen. Bernhard Dotzler kritisiert Geert Lovinks neuestes Buch als unzureichend. Andreas Hilger informiert über die Diskussionen, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unter Osteuropahistorikern ausgelöst hat. Werner Krauß beobachtet die Auswirkungen des Klimawandels in einem norddeutschen Dorf, während Georg Vobruba die wesentlichen Züge des Verschwörungsdenkens skizziert. In David Gugerlis Schlusskolumne geht es um das, was verschwinden soll, aber nicht will.

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MERKUR 4/2023, Christian Demand

Taal
Jaar van publicatie
2023
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(Paperback),
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Prijs
€ 5,49

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Titel
MERKUR 4/2023
Ondertitel
Nr. 887, Heft 4, April 2023
Taal
Duits
Uitgever
Klett-Cotta
Jaar van publicatie
2023
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
104
ISBN10
3608975276
ISBN13
9783608975277
Reeks
Aantekening
Claudia Gatzka analysiert die Mängel der gängigen Rechtsextremismus-Theorie und hinterfragt, ob diese nicht der Einsicht im Weg steht, dass Nationalismus auch im Zentrum der Gesellschaft existiert. Monika Rinck konfrontiert sich mit Gedichten eines Bots, der ihr Werk auf unheimliche Weise imitiert. Moritz Rudolph skizziert einen Gegenentwurf zur Theorie des Politischen von Carl Schmitt, die sich auf Feindschaft fixiert, und empfiehlt eine Politik der Freundschaft. Axel Honneth beleuchtet in seinem neuen Buch das Verhältnis von Arbeit und demokratischer Willensbildung und erklärt, warum das bedingungslose Grundeinkommen keine Lösung für bestehende Probleme ist. Fara Dabhoiwala rezensiert die Autobiografie des indischen Wirtschaftsintellektuellen Amartya Sen. Bernhard Dotzler kritisiert Geert Lovinks neuestes Buch als unzureichend. Andreas Hilger informiert über die Diskussionen, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unter Osteuropahistorikern ausgelöst hat. Werner Krauß beobachtet die Auswirkungen des Klimawandels in einem norddeutschen Dorf, während Georg Vobruba die wesentlichen Züge des Verschwörungsdenkens skizziert. In David Gugerlis Schlusskolumne geht es um das, was verschwinden soll, aber nicht will.