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Stoppt das Kulturgeschwätz!

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Nachdenken und danach handeln ist das Motto des prominenten Kulturhistorikers Manfred Wagner. In ungewöhnlich scharfer Form analysiert er den alltäglichen Verbalbrei zum Thema Kunst und Kultur, weist deren historische Wurzeln über den Nationalsozialismus bis zum Nationalismus des 19. Jahrhunderts nach und rechnet mit Parteiprogrammen und Weißbüchern ab. Er zeigt schlüssig auf, wie sich Bindestrich-Kulturen heute entwickeln und findet zu jener Bedeutung zurück, die Kultur vor dem niederländischen Frühkapitalismus schon einmal hatte. Andererseits bietet er mit seiner Kreativitätsthese ein schlüssiges Modell für die Einschätzung von Kunst und ihren Qualitäten, wobei er auf Widerstände gefaßt ist und deren Hauptargumente wahrscheinlich schon im vorhinein entkräftet. Politik, Kunstszene und Ausstellungswesen, Medieninhalte, Förderungen und Thesenpapiere werden ebenso genau analysiert, wie künstlerische Arbeiten als Belege für argumentierte Qualitätsfindung herangezogen. Wer aus der täglichen Sprachenverwirrung aussteigen will, kann Wagners argumentative Hilfestellung gut brauchen. Eine Einführung für alle, die sich intellektuell oder praktisch mit dem Kultur-und Kunstbetrieb auseinandersetzen.

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Stoppt das Kulturgeschwätz!, Manfred Wagner

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Paperback)
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Titel
Stoppt das Kulturgeschwätz!
Taal
Duits
Uitgever
Böhlau
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
213
ISBN10
3205991982
ISBN13
9783205991984
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Aantekening
Nachdenken und danach handeln ist das Motto des prominenten Kulturhistorikers Manfred Wagner. In ungewöhnlich scharfer Form analysiert er den alltäglichen Verbalbrei zum Thema Kunst und Kultur, weist deren historische Wurzeln über den Nationalsozialismus bis zum Nationalismus des 19. Jahrhunderts nach und rechnet mit Parteiprogrammen und Weißbüchern ab. Er zeigt schlüssig auf, wie sich Bindestrich-Kulturen heute entwickeln und findet zu jener Bedeutung zurück, die Kultur vor dem niederländischen Frühkapitalismus schon einmal hatte. Andererseits bietet er mit seiner Kreativitätsthese ein schlüssiges Modell für die Einschätzung von Kunst und ihren Qualitäten, wobei er auf Widerstände gefaßt ist und deren Hauptargumente wahrscheinlich schon im vorhinein entkräftet. Politik, Kunstszene und Ausstellungswesen, Medieninhalte, Förderungen und Thesenpapiere werden ebenso genau analysiert, wie künstlerische Arbeiten als Belege für argumentierte Qualitätsfindung herangezogen. Wer aus der täglichen Sprachenverwirrung aussteigen will, kann Wagners argumentative Hilfestellung gut brauchen. Eine Einführung für alle, die sich intellektuell oder praktisch mit dem Kultur-und Kunstbetrieb auseinandersetzen.