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Phänomen Scham

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Scham ist ein komplexes soziales Phänomen, das sowohl Individuen als auch Generationen miteinander verbindet. Während ein Kind für Fehlverhalten bestraft wird, fühlt sich der Erwachsene unzulänglich, wenn er den Erwartungen einer sozialen Gruppe nicht entspricht. Scham entsteht in verschiedenen Lebenssituationen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Schuld und Gewalt. Der Autor untersucht diese Facetten anhand zahlreicher Fallbeispiele und beleuchtet die psychoanalytischen Erklärungsansätze, die Scham als zentrales Thema betrachten. Er beschreibt, wie Scham durch familiäre Geheimnisse und unbewältigte Trauer weitergegeben werden kann, und analysiert die Reaktionen auf Scham, die aus Erfahrungen wie Folter oder KZ-Haft resultieren. Der Umgang mit Scham wird als wichtiges therapeutisches Element hervorgehoben, wobei Scham sowohl als Symptom als auch als Warnsignal betrachtet wird. Der Autor schlägt vor, Scham in der psychoanalytischen Praxis zu sensibilisieren, indem eine symbiotische Beziehung zwischen Therapeut und Patient hergestellt wird. Er betont die Notwendigkeit, Scham zu erkennen und ihren Wert zu schätzen, um eine generationenübergreifende Rekonstruktion zu ermöglichen. Der therapeutische Ansatz umfasst auch die Verwendung von Bildern zur Vermittlung von Scham, um Aggressivität in der Übertragung zu verstehen und zu bearbeiten.

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Phänomen Scham, Serge Tisseron

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Paperback)
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Titel
Phänomen Scham
Taal
Duits
Uitgever
Reinhardt
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
190
ISBN10
3497015423
ISBN13
9783497015429
Reeks
Oorspronkelijke titel
La honte
Aantekening
Scham ist ein komplexes soziales Phänomen, das sowohl Individuen als auch Generationen miteinander verbindet. Während ein Kind für Fehlverhalten bestraft wird, fühlt sich der Erwachsene unzulänglich, wenn er den Erwartungen einer sozialen Gruppe nicht entspricht. Scham entsteht in verschiedenen Lebenssituationen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Schuld und Gewalt. Der Autor untersucht diese Facetten anhand zahlreicher Fallbeispiele und beleuchtet die psychoanalytischen Erklärungsansätze, die Scham als zentrales Thema betrachten. Er beschreibt, wie Scham durch familiäre Geheimnisse und unbewältigte Trauer weitergegeben werden kann, und analysiert die Reaktionen auf Scham, die aus Erfahrungen wie Folter oder KZ-Haft resultieren. Der Umgang mit Scham wird als wichtiges therapeutisches Element hervorgehoben, wobei Scham sowohl als Symptom als auch als Warnsignal betrachtet wird. Der Autor schlägt vor, Scham in der psychoanalytischen Praxis zu sensibilisieren, indem eine symbiotische Beziehung zwischen Therapeut und Patient hergestellt wird. Er betont die Notwendigkeit, Scham zu erkennen und ihren Wert zu schätzen, um eine generationenübergreifende Rekonstruktion zu ermöglichen. Der therapeutische Ansatz umfasst auch die Verwendung von Bildern zur Vermittlung von Scham, um Aggressivität in der Übertragung zu verstehen und zu bearbeiten.