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Der letzte Freund

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In der kosmopolitischen Stadt Tanger, einem Schmelztiegel internationaler Einflüsse, begegnen sich in den fünfziger Jahren zwei Jungen: einer aus dem fast mittelalterlichen Fès und der andere, ein Einheimischer, der ihn beschützt. Ihre Freundschaft entwickelt sich während der Schulzeit im Kontext des Algerienkriegs, geprägt von ersten sexuellen Erfahrungen und dem gemeinsamen Leiden unter politischer Repression in einem militärischen Erziehungslager, wo einer dem anderen das Leben rettet. Trotz späterer Trennungen durch Studium, Ehe und Beruf bleibt die Freundschaft über drei Jahrzehnte bestehen. Der Arzt, der in der Fremde arbeitet, übersteht diese Zeit nur, weil der Lehrer ihn über das Geschehen in Tanger informiert. Doch als der eine tödlich an Krebs erkrankt, stößt er den anderen von sich: „Ich wollte dir ersparen, mein Sterben mit mir zu teilen.“ Die beiden Freunde, Ali und Mamed, erzählen ihre Version der Geschichte, die sich wie ein Missverständnis anfühlt. Auf die Naivität des einen reagiert der zerstörerische Egoismus des anderen. Diese dichte Erzählung zeichnet ein Porträt einer Gesellschaft, die sowohl archaisch als auch modern ist.

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Der letzte Freund, Tahar Ben Jelloun

Taal
Jaar van publicatie
2004
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(Hardcover)
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Betaalmethoden

3,7
Zeer goed
213 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Berlin-Verl.
Jaar van publicatie
2004
Formaat
Hardcover
ISBN10
3827005566
ISBN13
9783827005564
Reeks
Eerste editie
2004
Oorspronkelijke titel
Le dernier ami
Beoordeling
3,7 van 5
Aantekening
In der kosmopolitischen Stadt Tanger, einem Schmelztiegel internationaler Einflüsse, begegnen sich in den fünfziger Jahren zwei Jungen: einer aus dem fast mittelalterlichen Fès und der andere, ein Einheimischer, der ihn beschützt. Ihre Freundschaft entwickelt sich während der Schulzeit im Kontext des Algerienkriegs, geprägt von ersten sexuellen Erfahrungen und dem gemeinsamen Leiden unter politischer Repression in einem militärischen Erziehungslager, wo einer dem anderen das Leben rettet. Trotz späterer Trennungen durch Studium, Ehe und Beruf bleibt die Freundschaft über drei Jahrzehnte bestehen. Der Arzt, der in der Fremde arbeitet, übersteht diese Zeit nur, weil der Lehrer ihn über das Geschehen in Tanger informiert. Doch als der eine tödlich an Krebs erkrankt, stößt er den anderen von sich: „Ich wollte dir ersparen, mein Sterben mit mir zu teilen.“ Die beiden Freunde, Ali und Mamed, erzählen ihre Version der Geschichte, die sich wie ein Missverständnis anfühlt. Auf die Naivität des einen reagiert der zerstörerische Egoismus des anderen. Diese dichte Erzählung zeichnet ein Porträt einer Gesellschaft, die sowohl archaisch als auch modern ist.