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Im Alter von 75 Jahren präsentiert Walter Kempowski seinen zehnten Roman, der die Abschiedsgrüße eines Amerikareisenden an seine Frau umfasst. Diese Grüße sind auch ein Resümee seiner Generation und die Auseinandersetzung eines Unzeitgemäßen mit den Werten des „Alten Europa“ im Angesicht der Neuen Welt. Der Schriftsteller Alexander Sowtschick erhält eine Einladung zu einer Lesereise durch Amerika, die ihm zu einem passenden Zeitpunkt kommt. Sein neuer Roman kommt nicht voran, seine Ehe mit Marianne stagnierte, und eine Beleidigungsklage eines Kollegen steht bevor. Zudem löst sein bevorstehender 70. Geburtstag gemischte Gefühle aus. So begibt sich der distinguierte ältere Herr mit Goldrandbrille auf die Reise durch die Neue Welt, mit 37 Stationen, die von aufregendem New York bis in den kanadischen Norden führen. Sowtschick liest vor engagierten Kulturträgern und gelangweilten Studenten, jedoch sind seine Bücher weniger präsent als erhofft, und die Vorurteile seiner Gastgeber gegenüber den Deutschen sind verstörend. Selbst kleine erotische Abenteuer enttäuschen. Über allem schwebt die Melancholie des Abschieds, gepaart mit der Ironie eines Unzeitgemäßen. Die junge Generation hat ihn überholt, doch wer dem Ende näher ist, bleibt ungewiss.

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Letzte Grüße, Walter Kempowski

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 1,99

Betaalmethoden

4,0
Zeer goed
21 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
btb
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
429
ISBN10
3442735416
ISBN13
9783442735419
Reeks
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
Im Alter von 75 Jahren präsentiert Walter Kempowski seinen zehnten Roman, der die Abschiedsgrüße eines Amerikareisenden an seine Frau umfasst. Diese Grüße sind auch ein Resümee seiner Generation und die Auseinandersetzung eines Unzeitgemäßen mit den Werten des „Alten Europa“ im Angesicht der Neuen Welt. Der Schriftsteller Alexander Sowtschick erhält eine Einladung zu einer Lesereise durch Amerika, die ihm zu einem passenden Zeitpunkt kommt. Sein neuer Roman kommt nicht voran, seine Ehe mit Marianne stagnierte, und eine Beleidigungsklage eines Kollegen steht bevor. Zudem löst sein bevorstehender 70. Geburtstag gemischte Gefühle aus. So begibt sich der distinguierte ältere Herr mit Goldrandbrille auf die Reise durch die Neue Welt, mit 37 Stationen, die von aufregendem New York bis in den kanadischen Norden führen. Sowtschick liest vor engagierten Kulturträgern und gelangweilten Studenten, jedoch sind seine Bücher weniger präsent als erhofft, und die Vorurteile seiner Gastgeber gegenüber den Deutschen sind verstörend. Selbst kleine erotische Abenteuer enttäuschen. Über allem schwebt die Melancholie des Abschieds, gepaart mit der Ironie eines Unzeitgemäßen. Die junge Generation hat ihn überholt, doch wer dem Ende näher ist, bleibt ungewiss.