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Von Männern, die keine Frauen haben

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Nach dem wunderbaren Roman über den „farblosen Herrn Tazaki“ haben wir uns gleich auf die neuen Erzählungen von Haruki Murakami gestürzt – und empfehlen diese nachdrücklich weiter. Ganz unterschiedlich sind die Geschichten im Ton, zart, anrührend und dann wieder leidenschaftlich, führen den Leser in Bars oder in die Abgeschlossenheit kleiner Wohnungen, sind mal realistisch, mal magisch-zauberhaft. Die Melancholie, die aus Murakamis Geschichten spricht – die übrigens mitnichten spezifisch „japanisch“ sind, sondern überall spielen könnten – nimmt einen beim Lesen sofort für die Protagonisten ein: für die Männer, die keine Frauen haben, einsam und gedankenverloren wie in Szenerien Edward Hoppers. Ist dies ein Männerbuch? Im Zentrum der Geschichten stehen jeweils Männer, aber Männer auf der Suche, von deren Gefühlen und Sehnsüchten, Wünschen und Leidenschaften wir lesen, von deren gelegentlicher Verzweiflung, aber ebenso von ihrem Einfallsreichtum. Und das ist allemal für Frauen ebenso interessant. Wir Damen aus dem Lektorat jedenfalls waren begeistert. Ein atmosphärischer wie literarischer Hochkaräter – und ebenso geschliffen scharf erzählt.

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Von Männern, die keine Frauen haben, Haruki Murakami

Taal
Jaar van publicatie
2015
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(Hardcover)
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3,8
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6610 Beoordelingen

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Taal
Duits
Jaar van publicatie
2015
Formaat
Hardcover
ISBN10
3763267808
ISBN13
9783763267804
Reeks
Eerste editie
2014
Oorspronkelijke titel
女 の いない 男たち Onna no inai otokotači
Beoordeling
3,75 van 5
Aantekening
Nach dem wunderbaren Roman über den „farblosen Herrn Tazaki“ haben wir uns gleich auf die neuen Erzählungen von Haruki Murakami gestürzt – und empfehlen diese nachdrücklich weiter. Ganz unterschiedlich sind die Geschichten im Ton, zart, anrührend und dann wieder leidenschaftlich, führen den Leser in Bars oder in die Abgeschlossenheit kleiner Wohnungen, sind mal realistisch, mal magisch-zauberhaft. Die Melancholie, die aus Murakamis Geschichten spricht – die übrigens mitnichten spezifisch „japanisch“ sind, sondern überall spielen könnten – nimmt einen beim Lesen sofort für die Protagonisten ein: für die Männer, die keine Frauen haben, einsam und gedankenverloren wie in Szenerien Edward Hoppers. Ist dies ein Männerbuch? Im Zentrum der Geschichten stehen jeweils Männer, aber Männer auf der Suche, von deren Gefühlen und Sehnsüchten, Wünschen und Leidenschaften wir lesen, von deren gelegentlicher Verzweiflung, aber ebenso von ihrem Einfallsreichtum. Und das ist allemal für Frauen ebenso interessant. Wir Damen aus dem Lektorat jedenfalls waren begeistert. Ein atmosphärischer wie literarischer Hochkaräter – und ebenso geschliffen scharf erzählt.