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Der Zauberberg

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Der Titel von Thomas Manns Werk weckt bereits vor dem Lesen Neugier auf eine magische Welt. Doch der Zauberberg ist keine Erzählung über Feen, sondern entfaltet seine eigene Form von Magie. Die erste magische Leistung besteht darin, eine Handlung, die in einem Satz zusammengefasst werden kann, auf 1.000 Seiten auszubreiten: Der junge Hans Castorp, aus einer Patrizierfamilie, verbringt sieben Jahre in einem Schweizer Sanatorium für Lungenkranke, ohne selbst krank zu sein. Die zweite magische Leistung ist Manns Sprache, die auch in tausend Jahren nichts von ihrer Kraft verlieren wird. Die Figuren sind mehr als bloße Protagonisten; sie sind Exponate ihrer Zeit und repräsentieren verschiedene Facetten des geistigen Lebens einer Ära, die während Manns Schreibens zu Ende ging. Die vierte magische Leistung ist das Spiel mit der Lesegeschwindigkeit: Mann schafft es, dass dem Leser zehn Minuten wie eine halbe Stunde erscheinen, genau in dem Moment, als Hans Castorp denkt, er habe eine halbe Stunde geträumt. Nach elf Jahren Arbeit an dem Buch, das ursprünglich nur eine Fortsetzung von Tod in Venedig sein sollte, wurde es zu einem der meistgelesenen deutschen Romane – und das zu Recht.

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4,1
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Taal
Duits
Uitgever
Fischer
Jaar van publicatie
1982
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
767
ISBN10
3596208009
ISBN13
9783596208005
Reeks
Eerste editie
1924
Oorspronkelijke titel
Der Zauberberg
Beoordeling
4,1 van 5
Aantekening
Der Titel von Thomas Manns Werk weckt bereits vor dem Lesen Neugier auf eine magische Welt. Doch der Zauberberg ist keine Erzählung über Feen, sondern entfaltet seine eigene Form von Magie. Die erste magische Leistung besteht darin, eine Handlung, die in einem Satz zusammengefasst werden kann, auf 1.000 Seiten auszubreiten: Der junge Hans Castorp, aus einer Patrizierfamilie, verbringt sieben Jahre in einem Schweizer Sanatorium für Lungenkranke, ohne selbst krank zu sein. Die zweite magische Leistung ist Manns Sprache, die auch in tausend Jahren nichts von ihrer Kraft verlieren wird. Die Figuren sind mehr als bloße Protagonisten; sie sind Exponate ihrer Zeit und repräsentieren verschiedene Facetten des geistigen Lebens einer Ära, die während Manns Schreibens zu Ende ging. Die vierte magische Leistung ist das Spiel mit der Lesegeschwindigkeit: Mann schafft es, dass dem Leser zehn Minuten wie eine halbe Stunde erscheinen, genau in dem Moment, als Hans Castorp denkt, er habe eine halbe Stunde geträumt. Nach elf Jahren Arbeit an dem Buch, das ursprünglich nur eine Fortsetzung von Tod in Venedig sein sollte, wurde es zu einem der meistgelesenen deutschen Romane – und das zu Recht.