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Paris-Rom oder Die Modifikation

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Während einer Zugfahrt von Paris nach Rom hinterfragt ein Passagier seine Existenz und seine Entscheidungen, bevor er sich der Mittelmäßigkeit fügt. Léon Delmont, 45 Jahre alt, ist ein erfolgreicher Mann, der jedoch unter seiner streitsüchtigen Frau und seinen vier Kindern leidet, die ihm fremd erscheinen. Auf dem Weg nach Rom, wie jeden Monat, denkt er an seine Geliebte, die schöne Römerin Cécile, die er endlich nach Paris holen möchte, um offen mit ihr zusammenzuleben. Er hat eine Entscheidung getroffen. Doch die Müdigkeit der Fahrt in der dritten Klasse und die Erinnerungen an viele andere Reisen, die er allein, mit seiner Frau oder mit Cécile unternommen hat, werden diese Entscheidung allmählich verändern. In "Die Modifikation", ausgezeichnet mit dem Prix Renaudot 1957, gelingt es Michel Butor, das Umdenken eines Lebens innerhalb eines Abteils in nur zwanzig Stunden zu erzählen. Der äußerst originelle, neo-realistischen Stil, der zwischen der Gegenwart der Zugfahrt, der unmittelbaren Vergangenheit und der nahen Zukunft wechselt, ist besonders bemerkenswert durch die Verwendung der zweiten Person Plural: "Sie sind noch durchfroren von der kalten Feuchtigkeit, die Sie ergriffen hat, als Sie den Wagon verließen." Aus diesem geschlossenen Raum geht nicht nur Delmont "modifiziert" hervor: Auch der Leser, direkt vom Autor angesprochen, bleibt fasziniert zurück.

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Paris-Rom oder Die Modifikation, Michel Butor

Taal
Jaar van publicatie
1988
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(Paperback)
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Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
1988
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
292
ISBN10
3518365894
ISBN13
9783518365892
Reeks
Beoordeling
3,55 van 5
Aantekening
Während einer Zugfahrt von Paris nach Rom hinterfragt ein Passagier seine Existenz und seine Entscheidungen, bevor er sich der Mittelmäßigkeit fügt. Léon Delmont, 45 Jahre alt, ist ein erfolgreicher Mann, der jedoch unter seiner streitsüchtigen Frau und seinen vier Kindern leidet, die ihm fremd erscheinen. Auf dem Weg nach Rom, wie jeden Monat, denkt er an seine Geliebte, die schöne Römerin Cécile, die er endlich nach Paris holen möchte, um offen mit ihr zusammenzuleben. Er hat eine Entscheidung getroffen. Doch die Müdigkeit der Fahrt in der dritten Klasse und die Erinnerungen an viele andere Reisen, die er allein, mit seiner Frau oder mit Cécile unternommen hat, werden diese Entscheidung allmählich verändern. In "Die Modifikation", ausgezeichnet mit dem Prix Renaudot 1957, gelingt es Michel Butor, das Umdenken eines Lebens innerhalb eines Abteils in nur zwanzig Stunden zu erzählen. Der äußerst originelle, neo-realistischen Stil, der zwischen der Gegenwart der Zugfahrt, der unmittelbaren Vergangenheit und der nahen Zukunft wechselt, ist besonders bemerkenswert durch die Verwendung der zweiten Person Plural: "Sie sind noch durchfroren von der kalten Feuchtigkeit, die Sie ergriffen hat, als Sie den Wagon verließen." Aus diesem geschlossenen Raum geht nicht nur Delmont "modifiziert" hervor: Auch der Leser, direkt vom Autor angesprochen, bleibt fasziniert zurück.