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Charlotte Stetson Gilman war eine kämpferische feministische Intellektuelle, die sich besonders mit der Geschlechterungleichheit innerhalb der Ehe beschäftigte. Die meisten verheirateten Frauen ihrer Zeit hatten kaum die Möglichkeit, an kreativen oder beruflichen Karrieren teilzunehmen – eine erzwungene häusliche Sklaverei, die für Gilman nicht nur offensichtlich ungerecht war, sondern auch keinen der Partner glücklich machte. In 'Herland' verwebt Gilman diese Themen in eine Abenteuergeschichte von drei jungen Männern, die in der damaligen Sichtweise von Frauen als schwache und ängstliche Wesen geschult sind. Sie entdecken Herland, eine rein weibliche Gesellschaft der Rationalität, Gleichheit und Mitgefühl, die ausschließlich aus starken, athletischen Frauen besteht, in der sogar die Fortpflanzung ohne männlichen Einfluss erfolgt! Gilman nutzt diese utopische Fantasie mit Geschick und Humor und bringt die drei männlichen Abenteurer von einem anfänglichen arroganten Vertrauen in ihre eigene Kultur zu der Erkenntnis, dass das Leben in Herland unendlich vorzuziehen ist gegenüber den kriegsgeplagten, von Armut geprägten, männlich dominierten Nationen, die sie verlassen haben. Und dass die vermeintliche Unterlegenheit des schwächeren Geschlechts in Wirklichkeit nichts weiter als ein Produkt kultureller Indoktrination ist.

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Herland, Charlotte Perkins Gilman

Taal
Jaar van publicatie
1980
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 5,19

Betaalmethoden

3,7
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105 Beoordelingen

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Titel
Herland
Taal
Duits
Uitgever
Rowohlt
Jaar van publicatie
1980
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
185
ISBN10
349914607X
ISBN13
9783499146077
Reeks
Beoordeling
3,65 van 5
Aantekening
Charlotte Stetson Gilman war eine kämpferische feministische Intellektuelle, die sich besonders mit der Geschlechterungleichheit innerhalb der Ehe beschäftigte. Die meisten verheirateten Frauen ihrer Zeit hatten kaum die Möglichkeit, an kreativen oder beruflichen Karrieren teilzunehmen – eine erzwungene häusliche Sklaverei, die für Gilman nicht nur offensichtlich ungerecht war, sondern auch keinen der Partner glücklich machte. In 'Herland' verwebt Gilman diese Themen in eine Abenteuergeschichte von drei jungen Männern, die in der damaligen Sichtweise von Frauen als schwache und ängstliche Wesen geschult sind. Sie entdecken Herland, eine rein weibliche Gesellschaft der Rationalität, Gleichheit und Mitgefühl, die ausschließlich aus starken, athletischen Frauen besteht, in der sogar die Fortpflanzung ohne männlichen Einfluss erfolgt! Gilman nutzt diese utopische Fantasie mit Geschick und Humor und bringt die drei männlichen Abenteurer von einem anfänglichen arroganten Vertrauen in ihre eigene Kultur zu der Erkenntnis, dass das Leben in Herland unendlich vorzuziehen ist gegenüber den kriegsgeplagten, von Armut geprägten, männlich dominierten Nationen, die sie verlassen haben. Und dass die vermeintliche Unterlegenheit des schwächeren Geschlechts in Wirklichkeit nichts weiter als ein Produkt kultureller Indoktrination ist.