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Der Pragmatismus

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William James’ Vorlesungen Pragmatism. A new name for some old ways of thinking gehören zu den einflussreichsten Texten des amerikanischen Pragmatismus. Kurz nach der Veröffentlichung in zahlreiche Sprachen übersetzt, gelten sie als Programmschrift einer Philosophie, die eine umfassende Neubegründung des Denkens aus einer Theorie der menschlichen Tätigkeit anstrebt. In acht Vorträgen, die sich an ein breites Publikum richten, bietet James eine allgemeinverständliche Einführung in die pragmatistische Denkweise und setzt sich mit zentralen Problemen der abendländischen Philosophie auseinander, wie dem Substanzproblem und dem Wahrheitsbegriff. Besonders sein Ansatz zur Wahrheit, den er gegenüber Peirce weiter schärft, führte zu Missverständnissen und heftigen Diskussionen, in denen man ihm »Hemdsärmeligkeit« vorwarf und den amerikanischen Pragmatismus als »Philosophie des Dollars« diskreditierte. James schlägt die ›Verifizierbarkeit‹ als dynamisches Wahrheitskriterium vor, wobei Wahrheit als praktisches Geltendmachen eines Erkenntnisanspruchs verstanden wird: eine Vorstellung ›wird‹ wahr, anstatt ›ist‹. Sein prozessorientiertes und pluralistisches Denken hatte im 20. Jahrhundert großen Einfluss, insbesondere in den Sozialwissenschaften und der politischen Philosophie. Die Neuausgabe enthält eine Einleitung der Herausgeber und kommentierende Anmerkungen, die die über 100 Jahre alte Erstübersetzung ersetzen.

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Der Pragmatismus, William James

Taal
Jaar van publicatie
1977
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(Paperback)
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Taal
Duits
Uitgever
Meiner
Jaar van publicatie
1977
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
200
ISBN10
3787303685
ISBN13
9783787303687
Reeks
Eerste editie
1907
Oorspronkelijke titel
Pragmatism
Beoordeling
3,95 van 5
Aantekening
William James’ Vorlesungen Pragmatism. A new name for some old ways of thinking gehören zu den einflussreichsten Texten des amerikanischen Pragmatismus. Kurz nach der Veröffentlichung in zahlreiche Sprachen übersetzt, gelten sie als Programmschrift einer Philosophie, die eine umfassende Neubegründung des Denkens aus einer Theorie der menschlichen Tätigkeit anstrebt. In acht Vorträgen, die sich an ein breites Publikum richten, bietet James eine allgemeinverständliche Einführung in die pragmatistische Denkweise und setzt sich mit zentralen Problemen der abendländischen Philosophie auseinander, wie dem Substanzproblem und dem Wahrheitsbegriff. Besonders sein Ansatz zur Wahrheit, den er gegenüber Peirce weiter schärft, führte zu Missverständnissen und heftigen Diskussionen, in denen man ihm »Hemdsärmeligkeit« vorwarf und den amerikanischen Pragmatismus als »Philosophie des Dollars« diskreditierte. James schlägt die ›Verifizierbarkeit‹ als dynamisches Wahrheitskriterium vor, wobei Wahrheit als praktisches Geltendmachen eines Erkenntnisanspruchs verstanden wird: eine Vorstellung ›wird‹ wahr, anstatt ›ist‹. Sein prozessorientiertes und pluralistisches Denken hatte im 20. Jahrhundert großen Einfluss, insbesondere in den Sozialwissenschaften und der politischen Philosophie. Die Neuausgabe enthält eine Einleitung der Herausgeber und kommentierende Anmerkungen, die die über 100 Jahre alte Erstübersetzung ersetzen.