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Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates

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Das moderne Israel verdankt sich als Idee und realisiertes Projekt wesentlich einem Mann und seinem Werk: Theodor Herzl. Der Journalist und Romancier, Visionär und Politiker verknüpfte literarische Inspiration mit politischer Organisation, den utopischen Entwurf mit der realen Vorbereitung eines eigenen jüdischen Staates. In seiner umfassenden Biographie, der ersten auf Deutsch vorliegenden über Herzl, trägt Shlomo Avineri Dokumente aus Herzls Tagebüchern, seinen Artikeln und Briefen wie seinem Roman Altneuland zusammen und widerlegt die gängige Ansicht, die Dreyfusaffäre sei der Wendepunkt für Herzls Idee eines eigenen jüdischen Staates gewesen. Ausschlaggebend waren vielmehr die politischen Erschütterungen in der österreichisch-ungarischen Monarchie mit ihren erstarkenden Nationalismen und ihren zunächst untergründigen, dann immer mehr aufbrechenden Auseinandersetzungen. Das alte Europa am Ende des 19. Jahrhunderts hat den Staat Israel, der ein halbes Jahrhundert später entstand, vorgezeichnet. Shlomo Avineri zeigt in der Lebensgeschichte eines einzelnen mutigen Mannes eine ganze Epoche und die Wirkmächtigkeit von Ideen. »Eine exzellente, lange überfällige Biographie.« Lord Mitchell »Theodor Herzl trug den Bart des Poeten und hatte doch einen ausgeprägten Sinn für Realpolitik.« Simon Schama

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Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates, Šlomo Avineri

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Hardcover)
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Titel
Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Hardcover
ISBN10
3633542752
ISBN13
9783633542758
Reeks
Beoordeling
4,5 van 5
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Das moderne Israel verdankt sich als Idee und realisiertes Projekt wesentlich einem Mann und seinem Werk: Theodor Herzl. Der Journalist und Romancier, Visionär und Politiker verknüpfte literarische Inspiration mit politischer Organisation, den utopischen Entwurf mit der realen Vorbereitung eines eigenen jüdischen Staates. In seiner umfassenden Biographie, der ersten auf Deutsch vorliegenden über Herzl, trägt Shlomo Avineri Dokumente aus Herzls Tagebüchern, seinen Artikeln und Briefen wie seinem Roman Altneuland zusammen und widerlegt die gängige Ansicht, die Dreyfusaffäre sei der Wendepunkt für Herzls Idee eines eigenen jüdischen Staates gewesen. Ausschlaggebend waren vielmehr die politischen Erschütterungen in der österreichisch-ungarischen Monarchie mit ihren erstarkenden Nationalismen und ihren zunächst untergründigen, dann immer mehr aufbrechenden Auseinandersetzungen. Das alte Europa am Ende des 19. Jahrhunderts hat den Staat Israel, der ein halbes Jahrhundert später entstand, vorgezeichnet. Shlomo Avineri zeigt in der Lebensgeschichte eines einzelnen mutigen Mannes eine ganze Epoche und die Wirkmächtigkeit von Ideen. »Eine exzellente, lange überfällige Biographie.« Lord Mitchell »Theodor Herzl trug den Bart des Poeten und hatte doch einen ausgeprägten Sinn für Realpolitik.« Simon Schama