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Briefe an Olga

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Geboren am 5. 10. 1936 in Prag, erlangte Havel aufgrund seiner Herkunft aus einer enteigneten Familie nur auf Umwegen eine Ober- und Hochschulbildung. Nach einer Lehre als Chemielaborant und dem Abitur 1954 debütierte er 1955 mit Kritiken in der Zeitschrift «Kveten» und veröffentlichte in wichtigen tschechischen Literaturzeitschriften. 1959 schrieb er sein erstes Stück, den Einakter «Rodinný vecer». Nach der sowjetischen Okkupation widersetzte sich Havel der neostalinistischen Gleichschaltung, erhielt ein Publikationsverbot und wurde wegen seiner Beteiligung an Protestaktionen schikaniert und observiert. 1977 wurde er als Mitbegründer und Sprecher der Charta 77 zu vierzehn Monaten Gefängnis verurteilt. Danach folgte Hausarrest aufgrund seiner fortgesetzten Bürgerrechtsaktivitäten, einschließlich der Gründung des «Komitees für die Verteidigung zu Unrecht Verfolgter». 1979 erhielt er eine Verurteilung zu viereinhalb Jahren Haft, von der ihm nur die letzten Monate wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung erlassen wurden. Nach der Mitorganisation einer Gedenkveranstaltung für Jan Palach wurde Havel erneut festgenommen und zu neun Monaten verschärfter Haft verurteilt, jedoch im Mai nach weltweiten Protesten entlassen. Am 29. 12. 1989 wurde er Präsident der CSFR. Havel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (1969) und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1989).

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Briefe an Olga, Václav Havel

Taal
Jaar van publicatie
1984
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Betaalmethoden

3,9
Zeer goed
167 Beoordelingen

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Taal
Duits
Uitgever
Rowohlt
Jaar van publicatie
1984
ISBN10
3499153408
ISBN13
9783499153402
Reeks
Oorspronkelijke titel
Dopisy Olze
Beoordeling
3,9 van 5
Aantekening
Geboren am 5. 10. 1936 in Prag, erlangte Havel aufgrund seiner Herkunft aus einer enteigneten Familie nur auf Umwegen eine Ober- und Hochschulbildung. Nach einer Lehre als Chemielaborant und dem Abitur 1954 debütierte er 1955 mit Kritiken in der Zeitschrift «Kveten» und veröffentlichte in wichtigen tschechischen Literaturzeitschriften. 1959 schrieb er sein erstes Stück, den Einakter «Rodinný vecer». Nach der sowjetischen Okkupation widersetzte sich Havel der neostalinistischen Gleichschaltung, erhielt ein Publikationsverbot und wurde wegen seiner Beteiligung an Protestaktionen schikaniert und observiert. 1977 wurde er als Mitbegründer und Sprecher der Charta 77 zu vierzehn Monaten Gefängnis verurteilt. Danach folgte Hausarrest aufgrund seiner fortgesetzten Bürgerrechtsaktivitäten, einschließlich der Gründung des «Komitees für die Verteidigung zu Unrecht Verfolgter». 1979 erhielt er eine Verurteilung zu viereinhalb Jahren Haft, von der ihm nur die letzten Monate wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung erlassen wurden. Nach der Mitorganisation einer Gedenkveranstaltung für Jan Palach wurde Havel erneut festgenommen und zu neun Monaten verschärfter Haft verurteilt, jedoch im Mai nach weltweiten Protesten entlassen. Am 29. 12. 1989 wurde er Präsident der CSFR. Havel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (1969) und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1989).