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Jungfrauengeburt?

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Welche geschichtlichen Realitäten verbergen sich hinter der Geburt Jesu und hinter der heiligen Familienidylle, wie sie die vier Evangelisten erzählen? In diesem Buch untersucht der Göttinger Neutestamentler Gerd Lüdemann alle Hinweise in den Schriften der ältesten Kirche und in den mit ihnen konkurrierenden jüdischen Quellen. Er diskutiert die Aussageabsicht der neutestementlichen Weihnachtsgeschichten, rekonstruiert die dort benutzten Überlieferungen und behandelt die Frage, was im Zusammenhang mit der Geburt Jesu wirklich geschah. Nach antichristlicher Polemik verbindet ein Skandal Jesus und seine Mutter. Diese Sichtweise stigmatisiert das uneheliche Kind und stempelt die Mutter zur Sünderin. Doch auch der christliche Mythos von der Jungfrauengeburt hält die Strukturen der Stigmatisierung aufrecht. Indem er ein wunderbares Herbeiführen der Schwangerschaft durch den Heiligen Geist behauptet, verneint er das Recht der Frau auf sexuelle und kulturelle Selbstbestimmung. Viele Christen halten noch heute an der Jungfrauengeburt fest. Statt Maria als eine Frau ihrer Zeit und damit auch die Frauen unserer Zeit ernst zu nehmen, verharmlosen oder tabuisieren sie die schädlichen Folgen des Maria-Mythos für gläubige Frauen und Männer.

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Jungfrauengeburt?, Gerd Lüdemann

Taal
Jaar van publicatie
1997
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 3,99

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Taal
Duits
Uitgever
Radius
Jaar van publicatie
1997
Formaat
Paperback
ISBN10
3871731293
ISBN13
9783871731297
Reeks
Aantekening
Welche geschichtlichen Realitäten verbergen sich hinter der Geburt Jesu und hinter der heiligen Familienidylle, wie sie die vier Evangelisten erzählen? In diesem Buch untersucht der Göttinger Neutestamentler Gerd Lüdemann alle Hinweise in den Schriften der ältesten Kirche und in den mit ihnen konkurrierenden jüdischen Quellen. Er diskutiert die Aussageabsicht der neutestementlichen Weihnachtsgeschichten, rekonstruiert die dort benutzten Überlieferungen und behandelt die Frage, was im Zusammenhang mit der Geburt Jesu wirklich geschah. Nach antichristlicher Polemik verbindet ein Skandal Jesus und seine Mutter. Diese Sichtweise stigmatisiert das uneheliche Kind und stempelt die Mutter zur Sünderin. Doch auch der christliche Mythos von der Jungfrauengeburt hält die Strukturen der Stigmatisierung aufrecht. Indem er ein wunderbares Herbeiführen der Schwangerschaft durch den Heiligen Geist behauptet, verneint er das Recht der Frau auf sexuelle und kulturelle Selbstbestimmung. Viele Christen halten noch heute an der Jungfrauengeburt fest. Statt Maria als eine Frau ihrer Zeit und damit auch die Frauen unserer Zeit ernst zu nehmen, verharmlosen oder tabuisieren sie die schädlichen Folgen des Maria-Mythos für gläubige Frauen und Männer.