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Fermina Marquez

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"Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier und Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, die auf "Wissen, um handeln zu können" ausgerichtet ist, konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Mittelschichtskind in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Vorherrschaft verteidigen muss, die das große Kapital, repräsentiert durch die Kinder großer amerikanischer Millionäre, mit sich bringt. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein Faust in jugendlichem Stadium. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens ausprobiert, lebt jedoch trotz allem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Verlässlichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.

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Fermina Marquez, Valery Larbaud

Taal
Jaar van publicatie
1959
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(Paperback)
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Taal
Duits
Uitgever
Ullstein
Jaar van publicatie
1959
Formaat
Paperback
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"Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier und Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, die auf "Wissen, um handeln zu können" ausgerichtet ist, konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Mittelschichtskind in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Vorherrschaft verteidigen muss, die das große Kapital, repräsentiert durch die Kinder großer amerikanischer Millionäre, mit sich bringt. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein Faust in jugendlichem Stadium. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens ausprobiert, lebt jedoch trotz allem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Verlässlichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.