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Ein Garten in Deutschland. Eine Erzählung.

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Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der nazistische Tod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem, was er zufällig entdeckt, erschüttert wird: das Bild seiner Mutter in ihrer Intimität, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Es ist ganz Deutschland, nur angedeutet, das sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben wird und das sich seiner Existenz erfreut. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.

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Ein Garten in Deutschland. Eine Erzählung., Georges-Arthur Goldschmidt

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Hardcover)
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Titel
Ein Garten in Deutschland. Eine Erzählung.
Taal
Duits
Uitgever
Ammann
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Hardcover
ISBN10
3250101184
ISBN13
9783250101185
Reeks
Oorspronkelijke titel
Un jardin en Allemagne
Aantekening
Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der nazistische Tod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem, was er zufällig entdeckt, erschüttert wird: das Bild seiner Mutter in ihrer Intimität, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Es ist ganz Deutschland, nur angedeutet, das sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben wird und das sich seiner Existenz erfreut. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.