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Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der Nazitod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem geschockt ist, was er überrascht: das Bild seiner Mutter, das er in ihrer Intimität erhascht, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Ganz Deutschland, nur angedeutet, wird sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben, das sich darin erhebt, zu sein. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.
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Ein Garten in Deutschland. Erzählung, Georges-Arthur Goldschmidt
- Taal
- Jaar van publicatie
- 1998
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- (Paperback)
Betaalmethoden
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- Taal
- Duits
- Auteurs
- Georges-Arthur Goldschmidt
- Uitgever
- Suhrkamp
- Jaar van publicatie
- 1998
- Formaat
- Paperback
- ISBN13
- 9783518384251
- Reeks
- Tags
- Fictie, Waargebeurde verhalen, Historische romans, Familie, Sociale Problemen, Kindertijd, Identiteit
- Oorspronkelijke titel
- Un jardin en Allemagne
- Aantekening
- Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der Nazitod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem geschockt ist, was er überrascht: das Bild seiner Mutter, das er in ihrer Intimität erhascht, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Ganz Deutschland, nur angedeutet, wird sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben, das sich darin erhebt, zu sein. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.




