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Bereits seit dem Sommer 1867 hatte Dostojewski den Plan für einen neuen Roman, Der Idiot. Mit dem Schreiben begann er in Genf, der größte Teil entstand aber in Vevey, wo das Paar sich im Mai 1868 niederließ. Von Januar 1868 an erschien der Roman in Fortsetzungen in Russki Westnik. Spätere Teile entstanden in Mailand und in Florenz, wo Dostojewski das Werk im Januar 1869 abschloss. Das gedankliche Experiment, das er in Der Idiot durchführte, bestand darin, einen "vollkommen guten und schönen Menschen" ? den jungen Fürsten Myschkin ? in die zeitgenössische russische Umwelt zu stellen, was nach einer komplizierten Handlung natürlich im größtmöglichen Debakel endet. Wie all seinen Arbeiten war auch diesem Roman eine hohe Intertextualität zu eigen: mit seinem Porträt eines "guten Menschen" verwies Dostojewski ausgiebig nicht nur auf das Neue Testament und die Christus-Deutungen von Ernest Renan und David Friedrich Strauß, sondern auch die Helden von Miguel de Cervantes, Charles Dickens und Victor Hugo.

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Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
76
ISBN10
3596907292
ISBN13
9783596907298
Reeks
Eerste editie
1869
Oorspronkelijke titel
Идиот (Idiot)
Beoordeling
4,2 van 5
Aantekening
Bereits seit dem Sommer 1867 hatte Dostojewski den Plan für einen neuen Roman, Der Idiot. Mit dem Schreiben begann er in Genf, der größte Teil entstand aber in Vevey, wo das Paar sich im Mai 1868 niederließ. Von Januar 1868 an erschien der Roman in Fortsetzungen in Russki Westnik. Spätere Teile entstanden in Mailand und in Florenz, wo Dostojewski das Werk im Januar 1869 abschloss. Das gedankliche Experiment, das er in Der Idiot durchführte, bestand darin, einen "vollkommen guten und schönen Menschen" ? den jungen Fürsten Myschkin ? in die zeitgenössische russische Umwelt zu stellen, was nach einer komplizierten Handlung natürlich im größtmöglichen Debakel endet. Wie all seinen Arbeiten war auch diesem Roman eine hohe Intertextualität zu eigen: mit seinem Porträt eines "guten Menschen" verwies Dostojewski ausgiebig nicht nur auf das Neue Testament und die Christus-Deutungen von Ernest Renan und David Friedrich Strauß, sondern auch die Helden von Miguel de Cervantes, Charles Dickens und Victor Hugo.