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Daodejing

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Das Daodejing entstand in einer Zeit politischer Umwälzungen, als die autoritären Lehren des Konfuzius als Staatsideologie vorherrschten. Im Gegensatz dazu wurde das Daodejing, mit seiner vieldeutigen Metaphorik und subversiven Kritik, zum heimlichen Klassiker unter den Beamten. Es vereint auf einzigartige Weise kosmische, seelische und gesellschaftliche Zusammenhänge, was als unio mystica bezeichnet werden kann. Die Gesamtausgabe umfasst drei Bände: Der erste enthält den chinesischen Originaltext nach Wang Bi und die deutsche Übersetzung von Viktor Kalinke sowie ein Zeichenlexikon und eine Konkordanz. Der zweite Band bietet sprachkritische Anmerkungen sowie philosophische und systemtheoretische Kommentare zu den 81 Kapiteln des Laozi. Der dritte Band ist ein Essay über Nichtstun als Handlungsmaxime. Die Reflexion über soziale und politische Handlungen wird mit archaischen Mustern verknüpft. Das Daodejing bietet möglicherweise Antworten auf moderne Fragen, während wir auch geneigt sind, unsere eigenen Interpretationen hinein zu projizieren. Laozi, der legendäre chinesische Philosoph, konnte verschiedene Perspektiven der Wirklichkeit einnehmen und wechselte flexibel zwischen diesen. Seine Biografie und die ihm zugeschriebene Schrift entstanden vermutlich im 4. Jahrhundert v. Chr. und dienen als Grundlage für philosophische Schulen. Die Kanonisierung in 81 Kapitel geht auf den Han-Kaiser Han Gi Di zurück.

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4,3
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Taal
Duits
Auteurs
Lao Zi
Uitgever
Ed. Erata
Jaar van publicatie
1999
Aantal pagina's
134
ISBN10
3934015018
ISBN13
9783934015012
Reeks
Oorspronkelijke titel
Daodejing
Beoordeling
4,25 van 5
Aantekening
Das Daodejing entstand in einer Zeit politischer Umwälzungen, als die autoritären Lehren des Konfuzius als Staatsideologie vorherrschten. Im Gegensatz dazu wurde das Daodejing, mit seiner vieldeutigen Metaphorik und subversiven Kritik, zum heimlichen Klassiker unter den Beamten. Es vereint auf einzigartige Weise kosmische, seelische und gesellschaftliche Zusammenhänge, was als unio mystica bezeichnet werden kann. Die Gesamtausgabe umfasst drei Bände: Der erste enthält den chinesischen Originaltext nach Wang Bi und die deutsche Übersetzung von Viktor Kalinke sowie ein Zeichenlexikon und eine Konkordanz. Der zweite Band bietet sprachkritische Anmerkungen sowie philosophische und systemtheoretische Kommentare zu den 81 Kapiteln des Laozi. Der dritte Band ist ein Essay über Nichtstun als Handlungsmaxime. Die Reflexion über soziale und politische Handlungen wird mit archaischen Mustern verknüpft. Das Daodejing bietet möglicherweise Antworten auf moderne Fragen, während wir auch geneigt sind, unsere eigenen Interpretationen hinein zu projizieren. Laozi, der legendäre chinesische Philosoph, konnte verschiedene Perspektiven der Wirklichkeit einnehmen und wechselte flexibel zwischen diesen. Seine Biografie und die ihm zugeschriebene Schrift entstanden vermutlich im 4. Jahrhundert v. Chr. und dienen als Grundlage für philosophische Schulen. Die Kanonisierung in 81 Kapitel geht auf den Han-Kaiser Han Gi Di zurück.