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Über den Humanismus

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Die Broschüre enthält den überarbeiteten und an einigen Stellen erweiterten Text eines Briefes, der im Herbst 1946 an Jean Beaufret geschrieben wurde. Die erste Veröffentlichung fand 1947 zusammen mit „Platons Lehre von der Wahrheit“ im Francke Verlag statt. Der Text erschien erstmals 1949 als selbstständige Schrift im Verlag Vittorio Klostermann. Die 10. Auflage ist identisch mit dem Abdruck in der 3. durchgesehenen Auflage der „Wegmarken“ und der 2. durchgesehenen Auflage der „Wegmarken“ als Band 9 der Gesamtausgabe. Er enthält auch die Randbemerkungen Heideggers aus seinen Handexemplaren. Der Mensch wird als mehr als nur das vernünftige Lebewesen betrachtet; dieses „mehr“ ist ursprünglicher und damit wesentlicher. Das Rätselhafte zeigt sich in der Geworfenheit des Menschen, der als ek-sistierender Gegenwurf des Seins mehr ist als das animal rationale, da er weniger im Verhältnis zu einem Menschen ist, der sich aus Subjektivität begreift. Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden, sondern der Hirt des Seins. In diesem „weniger“ gewinnt der Mensch, indem er in die Wahrheit des Seins gelangt und die wesenhafte Armut des Hirten annimmt, dessen Würde im Ruf des Seins liegt. Der Mensch ist in seinem seinsgeschichtlichen Wesen das Seiende, dessen Sein als Ek-sistenz in der Nähe des Seins wohnt.

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Über den Humanismus, Martin Heidegger

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Paperback)
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Taal
Duits
Uitgever
Klostermann
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
56
ISBN10
3465030699
ISBN13
9783465030690
Reeks
Oorspronkelijke titel
Über den Humanismus
Beoordeling
3,55 van 5
Aantekening
Die Broschüre enthält den überarbeiteten und an einigen Stellen erweiterten Text eines Briefes, der im Herbst 1946 an Jean Beaufret geschrieben wurde. Die erste Veröffentlichung fand 1947 zusammen mit „Platons Lehre von der Wahrheit“ im Francke Verlag statt. Der Text erschien erstmals 1949 als selbstständige Schrift im Verlag Vittorio Klostermann. Die 10. Auflage ist identisch mit dem Abdruck in der 3. durchgesehenen Auflage der „Wegmarken“ und der 2. durchgesehenen Auflage der „Wegmarken“ als Band 9 der Gesamtausgabe. Er enthält auch die Randbemerkungen Heideggers aus seinen Handexemplaren. Der Mensch wird als mehr als nur das vernünftige Lebewesen betrachtet; dieses „mehr“ ist ursprünglicher und damit wesentlicher. Das Rätselhafte zeigt sich in der Geworfenheit des Menschen, der als ek-sistierender Gegenwurf des Seins mehr ist als das animal rationale, da er weniger im Verhältnis zu einem Menschen ist, der sich aus Subjektivität begreift. Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden, sondern der Hirt des Seins. In diesem „weniger“ gewinnt der Mensch, indem er in die Wahrheit des Seins gelangt und die wesenhafte Armut des Hirten annimmt, dessen Würde im Ruf des Seins liegt. Der Mensch ist in seinem seinsgeschichtlichen Wesen das Seiende, dessen Sein als Ek-sistenz in der Nähe des Seins wohnt.