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Phänomenologie als Ursprungswissenschaft vom Leben in ihren Strukturen und thematischen Bereichen aufzuweisen, steckt Rahmen und Ziel dieser Freiburger Dozentenvorlesung ab. In dieser Grundtendenz ist die Vorlesung ein bedeutendes Zeugnis des Durchbruchs des Heideggerschen Denkens hin zur Position von „Sein und Zeit“. Sie ist aber mit Blick auf Heideggers Denkweg nicht nur entwicklungsgeschichtlich von Interesse, sondern sie bezieht ihr Gewicht zudem auch aus ihrer Anlage als systematische Vorlesung. Mit kritischem Blick auf die Tradition, insbesondere aber im Bemühen um Distanzgewinnung zur zeitgenössischen Philosophie (Phänomenologie, Neukantianismus, Lebensphilosophie) sucht Heidegger die eigenen Konzeption einer „Urwissenschaft vom Leben an und für sich“ zu profilieren. Im Zentrum steht dabei der Aufweis der in sich unterschiedenen, aber darin gleichwohl ineinander verwobenen Bekundungsgestalten des faktischen Lebens (Selbstsein, Mitwelt, Umwelt) und ihrer Thematisierungsmöglichkeiten im alltäglichen, wissenschaftlichen und philosophischen Verhalten. In immer neuen Anläufen lässt so diese Vorlesung plastisch Heideggers Ringen um den Ansatz einer hermeneutischen Phänomenologie hervortreten.

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Gesamtausgabe, Martin Heidegger

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Hardcover)
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3,8
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Taal
Duits
Uitgever
Klostermann
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
274
ISBN10
3465036654
ISBN13
9783465036654
Oorspronkelijke titel
Die Grundbegriffe der Metaphysik
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Phänomenologie als Ursprungswissenschaft vom Leben in ihren Strukturen und thematischen Bereichen aufzuweisen, steckt Rahmen und Ziel dieser Freiburger Dozentenvorlesung ab. In dieser Grundtendenz ist die Vorlesung ein bedeutendes Zeugnis des Durchbruchs des Heideggerschen Denkens hin zur Position von „Sein und Zeit“. Sie ist aber mit Blick auf Heideggers Denkweg nicht nur entwicklungsgeschichtlich von Interesse, sondern sie bezieht ihr Gewicht zudem auch aus ihrer Anlage als systematische Vorlesung. Mit kritischem Blick auf die Tradition, insbesondere aber im Bemühen um Distanzgewinnung zur zeitgenössischen Philosophie (Phänomenologie, Neukantianismus, Lebensphilosophie) sucht Heidegger die eigenen Konzeption einer „Urwissenschaft vom Leben an und für sich“ zu profilieren. Im Zentrum steht dabei der Aufweis der in sich unterschiedenen, aber darin gleichwohl ineinander verwobenen Bekundungsgestalten des faktischen Lebens (Selbstsein, Mitwelt, Umwelt) und ihrer Thematisierungsmöglichkeiten im alltäglichen, wissenschaftlichen und philosophischen Verhalten. In immer neuen Anläufen lässt so diese Vorlesung plastisch Heideggers Ringen um den Ansatz einer hermeneutischen Phänomenologie hervortreten.