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Der Band zeigt eine Auswahl aus über 1000 judenfeindlichen Bildpostkarten, die von dem Sammler Wolfgang Haney - sensibilisiert durch eigene Verfolgungserfahrungen in der NS-Zeit - zusammengetragen wurden. Die meisten Exemplare stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und verfügen über ein vielfältiges Repertoire judenfeindlicher Darstellungen und Motive, das von ursprünglich religiös begründeten bis hin zu unverblümt rassistischen Vorwürfen reicht. Die Illustrationen trugen dazu bei, dass hier eine Bevölkerungsgruppe "abgestempelt" und zur Zielscheibe von Hohn und Hetze wurde. Untersucht und gezeigt werden die Bildpostkarten als ein wichtiges Medium visueller Kommunikation, das auf eine scheinbar harmlose und beiläufige Weise judenfeindliche Stereotype verfestigt und als "Bilder" in den Köpfen verankert. Das Buch dokumentiert die breite Akzeptanz diffamierender Vorstellungen, die schleichende Gewöhnung an Gedankenspiele über Entrechtung, Vertreibung und auch schon Vernichtung, die "Proben" zu einer "judenfreien" Gesellschaft in antisemitischen Urlaubsorten und Hotels bereits zur Jahrhundertwende und die nicht zu vernachlässigende europäische Dimension des Phänomens Antisemitismus.

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Abgestempelt, Helmut Gold, Georg Heuberger, Andreas Hornemann, Angelika Müller, Wolfgang Haney, Fritz Backhaus

Taal
Jaar van publicatie
1999
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(Hardcover)
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Titel
Abgestempelt
Ondertitel
Judenfeindliche Postkarten
Taal
Duits
Jaar van publicatie
1999
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
380
ISBN10
3829570104
ISBN13
9783829570107
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Aantekening
Der Band zeigt eine Auswahl aus über 1000 judenfeindlichen Bildpostkarten, die von dem Sammler Wolfgang Haney - sensibilisiert durch eigene Verfolgungserfahrungen in der NS-Zeit - zusammengetragen wurden. Die meisten Exemplare stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und verfügen über ein vielfältiges Repertoire judenfeindlicher Darstellungen und Motive, das von ursprünglich religiös begründeten bis hin zu unverblümt rassistischen Vorwürfen reicht. Die Illustrationen trugen dazu bei, dass hier eine Bevölkerungsgruppe "abgestempelt" und zur Zielscheibe von Hohn und Hetze wurde. Untersucht und gezeigt werden die Bildpostkarten als ein wichtiges Medium visueller Kommunikation, das auf eine scheinbar harmlose und beiläufige Weise judenfeindliche Stereotype verfestigt und als "Bilder" in den Köpfen verankert. Das Buch dokumentiert die breite Akzeptanz diffamierender Vorstellungen, die schleichende Gewöhnung an Gedankenspiele über Entrechtung, Vertreibung und auch schon Vernichtung, die "Proben" zu einer "judenfreien" Gesellschaft in antisemitischen Urlaubsorten und Hotels bereits zur Jahrhundertwende und die nicht zu vernachlässigende europäische Dimension des Phänomens Antisemitismus.