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Warum wir Moralapostel nicht mögen und das Moralisieren verabscheuen

Zur Lebensferne der Ethik

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Anders als die Sache Moral scheint der Begriff aus der Mode gekommen zu sein. Moral bzw. moralisch wird auffallend gern abwertend benutzt: Anstatt als Moralapostel zu moralisieren, betrachten wir die Dinge lieber aus der ethischen Perspektive. Ethik hat offensichtlich Konjunktur. Doch auch hier gibt es Kritik: Unsere lebensweltlichen Orientierungen scheinen nicht recht zu den ethischen Überlegungen zu passen, zumindest scheinen letztere nicht aus ersteren organisch zu erwachsen, sondern werden als fremd empfunden. Hängen die Unzufriedenheit mit der Ethik und das Phänomen des Moralisierens zusammen? Der vorliegende Essay geht davon aus, dass dies der Fall ist: Roth nimmt die Grundprobleme der Ethik in den Blick und untersucht das Phänomen des Moralapostels. Abschließend zieht er daraus die Konsequenzen für eine Ethik, der es darum geht, nicht am Leben vorbeizureden.

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Warum wir Moralapostel nicht mögen und das Moralisieren verabscheuen, Michael Roth

Taal
Jaar van publicatie
2017
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 7,49

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Titel
Warum wir Moralapostel nicht mögen und das Moralisieren verabscheuen
Ondertitel
Zur Lebensferne der Ethik
Taal
Duits
Uitgever
Kohlhammer
Jaar van publicatie
2017
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
133
ISBN10
3170343939
ISBN13
9783170343931
Reeks
Aantekening
Anders als die Sache Moral scheint der Begriff aus der Mode gekommen zu sein. Moral bzw. moralisch wird auffallend gern abwertend benutzt: Anstatt als Moralapostel zu moralisieren, betrachten wir die Dinge lieber aus der ethischen Perspektive. Ethik hat offensichtlich Konjunktur. Doch auch hier gibt es Kritik: Unsere lebensweltlichen Orientierungen scheinen nicht recht zu den ethischen Überlegungen zu passen, zumindest scheinen letztere nicht aus ersteren organisch zu erwachsen, sondern werden als fremd empfunden. Hängen die Unzufriedenheit mit der Ethik und das Phänomen des Moralisierens zusammen? Der vorliegende Essay geht davon aus, dass dies der Fall ist: Roth nimmt die Grundprobleme der Ethik in den Blick und untersucht das Phänomen des Moralapostels. Abschließend zieht er daraus die Konsequenzen für eine Ethik, der es darum geht, nicht am Leben vorbeizureden.