Bookbot

Migration und Bürgerrecht in der hellenistischen Welt

Meer over het boek

Der Begriff ‚Migrationshintergrund‘ und die Diskussion um ‚Personen mit Migrationsgeschichte‘ sind derzeit omnipräsent, wobei der Fokus oft auf der langjährigen Anwesenheit und Verwurzelung von Migranten in ihrer neuen Heimat liegt. Migration ist jedoch ein konstantes Phänomen in der Menschheitsgeschichte, auch in der Antike. Die Eroberungen Alexanders des Großen führten zu großen Siedlungsbewegungen nach Asien, während gleichzeitig in der hellenistischen Epoche in der ‚alten Heimat‘ erhebliche demographische Probleme auftraten. Die Poleis reagierten unterschiedlich auf den Bevölkerungsmangel und das Fehlen von Arbeitskräften. In Athen beispielsweise erhielten die ‚ansässigen Fremden‘, die Metoikoi, auch nach mehreren Generationen kein Bürgerrecht, während Städte wie Milet und Alexandria offener für die Naturalisierung von Fremden waren. Die Beiträge des von Linda-Marie Günther herausgegebenen Sammelbands basieren auf einer Tagung an der Ruhr-Universität Bochum 2011 und beleuchten die Integration von Nicht- und Neubürgern in der hellenistischen Welt. Sie zeigen die vielfältigen Lebensumstände ansässiger Fremder und deren Umgang in Bürgergemeinden, Bundesstaaten und Monarchien in hellenistischem Griechenland, Kleinasien und Ägypten. Dabei wird deutlich, dass bereits damals unterschiedliche Maßnahmen zur Lösung von Arbeitskräftemangel und zur Vermeidung von ‚Überfremdung‘ ergriffen wurden.

We hebben in totaal boeken Migration und Bürgerrecht in der hellenistischen Welt (2012) op voorraad.

Een boek kopen

Migration und Bürgerrecht in der hellenistischen Welt, Linda-Marie Günther

Taal
Jaar van publicatie
2012
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 17,99

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Taal
Duits
Uitgever
Harrassowitz
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
174
ISBN10
3447067918
ISBN13
9783447067911
Reeks
Aantekening
Der Begriff ‚Migrationshintergrund‘ und die Diskussion um ‚Personen mit Migrationsgeschichte‘ sind derzeit omnipräsent, wobei der Fokus oft auf der langjährigen Anwesenheit und Verwurzelung von Migranten in ihrer neuen Heimat liegt. Migration ist jedoch ein konstantes Phänomen in der Menschheitsgeschichte, auch in der Antike. Die Eroberungen Alexanders des Großen führten zu großen Siedlungsbewegungen nach Asien, während gleichzeitig in der hellenistischen Epoche in der ‚alten Heimat‘ erhebliche demographische Probleme auftraten. Die Poleis reagierten unterschiedlich auf den Bevölkerungsmangel und das Fehlen von Arbeitskräften. In Athen beispielsweise erhielten die ‚ansässigen Fremden‘, die Metoikoi, auch nach mehreren Generationen kein Bürgerrecht, während Städte wie Milet und Alexandria offener für die Naturalisierung von Fremden waren. Die Beiträge des von Linda-Marie Günther herausgegebenen Sammelbands basieren auf einer Tagung an der Ruhr-Universität Bochum 2011 und beleuchten die Integration von Nicht- und Neubürgern in der hellenistischen Welt. Sie zeigen die vielfältigen Lebensumstände ansässiger Fremder und deren Umgang in Bürgergemeinden, Bundesstaaten und Monarchien in hellenistischem Griechenland, Kleinasien und Ägypten. Dabei wird deutlich, dass bereits damals unterschiedliche Maßnahmen zur Lösung von Arbeitskräftemangel und zur Vermeidung von ‚Überfremdung‘ ergriffen wurden.