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Der Naumburger Stifter-Zyklus

Elf Stifter und der Erschlagene im Westchor (Synodal-Chor) des Naumburger Doms

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Wer waren die Auftraggeber des Naumburger Stifter-Zyklus und was wollten sie? Diese Frage beantwortet eine neue, vollständig auf Quellen gestützte Interpretation, die für jeden an mittelalterlicher Skulptur im ‘Heiligen Römischen Reich’ und der Geschichte des 13. Jahrhunderts interessierten Leser unverzichtbar ist. Gerhard Straehle beschreibt detailliert jede der zwölf Figuren und erläutert deren historische Bedeutungen sowie Biographien anhand zeitgenössischer Quellen. Das Buch beleuchtet den Machtkampf zwischen den Bischöfen von Naumburg und den Markgrafen von Meißen zur Zeit der Entstehung des Zyklus. Zudem wird erstmals nachgewiesen, dass der Bildhauer nicht aus Frankreich, sondern aus dem Hauskloster der Wettiner in Altzella stammte, wo er zuvor das Grabdenkmal des Markgrafen Dietrich des Bedrängten geschaffen hatte. Der Autor analysiert relevante Dokumente aus der Entstehungszeit des Westchors und schließt eine liturgische Funktion der Stifterfiguren aus, wie sie in einem Katalog der Naumburg-Ausstellung von 2011 vertreten wurde. Stattdessen zeigt er, dass der politische Wille des Markgrafen entscheidend für die Konzeption und Gestaltung des Stifterzyklus war, der elf Stifter und einen ‘Erschlagenen’ (Dietmar) im Synodal-Chor darstellt. Abschließend werden die wichtigsten bisherigen Interpretationen des Naumburger Stifterzyklus vorgestellt.

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Der Naumburger Stifter-Zyklus, Gerhard Straehle

Taal
Jaar van publicatie
2012
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(Paperback),
Staat van het boek
Zeer goed
Prijs
€ 53,99

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Titel
Der Naumburger Stifter-Zyklus
Ondertitel
Elf Stifter und der Erschlagene im Westchor (Synodal-Chor) des Naumburger Doms
Taal
Duits
Uitgever
Langewiesche
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
104
ISBN10
3784529607
ISBN13
9783784529608
Reeks
Aantekening
Wer waren die Auftraggeber des Naumburger Stifter-Zyklus und was wollten sie? Diese Frage beantwortet eine neue, vollständig auf Quellen gestützte Interpretation, die für jeden an mittelalterlicher Skulptur im ‘Heiligen Römischen Reich’ und der Geschichte des 13. Jahrhunderts interessierten Leser unverzichtbar ist. Gerhard Straehle beschreibt detailliert jede der zwölf Figuren und erläutert deren historische Bedeutungen sowie Biographien anhand zeitgenössischer Quellen. Das Buch beleuchtet den Machtkampf zwischen den Bischöfen von Naumburg und den Markgrafen von Meißen zur Zeit der Entstehung des Zyklus. Zudem wird erstmals nachgewiesen, dass der Bildhauer nicht aus Frankreich, sondern aus dem Hauskloster der Wettiner in Altzella stammte, wo er zuvor das Grabdenkmal des Markgrafen Dietrich des Bedrängten geschaffen hatte. Der Autor analysiert relevante Dokumente aus der Entstehungszeit des Westchors und schließt eine liturgische Funktion der Stifterfiguren aus, wie sie in einem Katalog der Naumburg-Ausstellung von 2011 vertreten wurde. Stattdessen zeigt er, dass der politische Wille des Markgrafen entscheidend für die Konzeption und Gestaltung des Stifterzyklus war, der elf Stifter und einen ‘Erschlagenen’ (Dietmar) im Synodal-Chor darstellt. Abschließend werden die wichtigsten bisherigen Interpretationen des Naumburger Stifterzyklus vorgestellt.