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Lion Feuchtwanger

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Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Feuchtwanger wurde mit „Jüd Süß“ und „Margarete Maultasch“ weltberühmt. Die Nazis zwangen den selbstbewussten Juden ins Exil, wo er den „Wartesaal-Zyklus“ und die „Josephus-Trilogie“ vollendete sowie die Romane „Goya“ und „Die Jüdin von Toledo“ schrieb. Sein demokratisches und sozialistisches Engagement, insbesondere der Bericht „Moskau 1937“, sorgte dafür, dass der Streit um seine Person über seinen Tod hinaus anhielt. Da er sich nie öffentlich von der Sowjetunion distanzierte, geriet er während des Kalten Krieges zwischen die ideologischen Fronten. Jüngst erschlossene Dokumente zeigen, dass er kein dem Kommunismus verfallener Ästhet war, sondern ein skeptischer Optimist, dessen Reflexionen über Geist und Macht aktuell geblieben sind. Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten im kalifornischen Exil spiegelt einen bedeutenden Teil der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Er schrieb 17 Romane, Dramen, Kurzgeschichten und ein umfangreiches publizistisches Werk. Sein Leben war geprägt von intensiver schriftstellerischer Arbeit und erotischen Abenteuern. Als Aufklärer glaubte er an die Vernunft und engagierte sich im Kampf gegen die Nazibarbarei. Seine Biographie regt an, diesen Autor neu zu lesen.

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Lion Feuchtwanger, Wilhelm von Sternburg

Taal
Jaar van publicatie
1989
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(Paperback)
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Taal
Duits
Jaar van publicatie
1989
Formaat
Paperback
ISBN10
3596268869
ISBN13
9783596268863
Reeks
Beoordeling
5 van 5
Aantekening
Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht: Feuchtwanger wurde mit „Jüd Süß“ und „Margarete Maultasch“ weltberühmt. Die Nazis zwangen den selbstbewussten Juden ins Exil, wo er den „Wartesaal-Zyklus“ und die „Josephus-Trilogie“ vollendete sowie die Romane „Goya“ und „Die Jüdin von Toledo“ schrieb. Sein demokratisches und sozialistisches Engagement, insbesondere der Bericht „Moskau 1937“, sorgte dafür, dass der Streit um seine Person über seinen Tod hinaus anhielt. Da er sich nie öffentlich von der Sowjetunion distanzierte, geriet er während des Kalten Krieges zwischen die ideologischen Fronten. Jüngst erschlossene Dokumente zeigen, dass er kein dem Kommunismus verfallener Ästhet war, sondern ein skeptischer Optimist, dessen Reflexionen über Geist und Macht aktuell geblieben sind. Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten im kalifornischen Exil spiegelt einen bedeutenden Teil der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Er schrieb 17 Romane, Dramen, Kurzgeschichten und ein umfangreiches publizistisches Werk. Sein Leben war geprägt von intensiver schriftstellerischer Arbeit und erotischen Abenteuern. Als Aufklärer glaubte er an die Vernunft und engagierte sich im Kampf gegen die Nazibarbarei. Seine Biographie regt an, diesen Autor neu zu lesen.